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Editionsprinzipien

Die Editionsprinzipien betreffen die Basistranskription der Briefe. Über die verschiedenen Arten der Darstellungen der Transkription siehe auch «Benutzeroberfläche».

Briefselektion

Briefe und weitere Schreiben

Die digitale Edition der Alfred Escher-Briefe umfasst sämtliche überlieferte Briefe von und an Alfred Escher. Nicht aufgenommen ist die Geschäfts- und die weitere offizielle Korrespondenz, sofern Alfred Escher nicht als Einzelperson Empfänger oder Absender ist. Das Entscheidungskriterium ist die Unterschrift oder die Anrede. Erklärungsbeispiel: Unterschreibt Alfred Escher nicht als Einzelperson, sondern zusammen mit einem weiteren Vertreter derselben Institution (z.B. dem Sekretär), oder erhält nicht Escher als Einzelperson das entsprechende Schreiben, sondern ein Gremium, so wird es nicht in die Edition aufgenommen. Fallweise aufgenommen werden briefähnliche Korrespondenzstücke, beispielsweise Einladungskarten, Todesanzeigen, «offene Briefe» (mehrfach ausgefertigte bzw. mit technischen Verfahren vervielfältigte Briefe an einen weiteren Empfängerkreis) oder Begleitzettel zu einer Briefübermittlung. Telegramme werden nicht aufgenommen.

Briefvarianten

Die Briefe sind in verschiedenen Varianten überliefert: Original, Abzug, Abschrift, Entwurf oder Mikrofilm. Ist das Original vorhanden, wird dieses in die Edition aufgenommen. Fehlt dieses bzw. konnte es nicht ermittelt werden, wird diejenige Form aufgenommen, die dem Original am nächsten steht.

Transkription

Grundsätzliches

Die Briefe werden grundsätzlich buchstaben- und zeichengetreu transkribiert. Dies betrifft sowohl die Orthographie als auch die Interpunktion. Können Zeichen nicht zweifelsfrei gelesen, jedoch aus dem Kontext interpretiert bzw. ergänzt werden, so werden die entsprechenden Stellen nicht gekennzeichnet. Kann ein Wortlaut nicht zweifelsfrei gelesen bzw. interpretiert werden, so wird das entsprechende Wort mit einer eckigen Klammer mit Fragezeichen umgeben «[?]». Kann eine Textstelle nicht gelesen und nicht interpretiert werden, so wird an ihrer Stelle eine eckige Klammer mit Fragezeichen und drei Punkten gesetzt «[…?]». Kann die Schreibweise eines Wortes nicht gemäss den in diesem Text aufgestellten Regeln entschieden werden, gelangt die heutige Orthographie zur Anwendung.

Briefelemente

Transkribiert werden die folgenden Elemente eines Briefs: Briefkopf (gedruckt, gestanzt, gepresst oder als Wasserzeichen), Datum, Anrede, Textkörper, Grussformel, Unterschrift, Postskript, Hinweis auf Anlagen und allfällige sonstige Hinweise des Autors (z.B. «privatim», «Franko» u. dgl.) sowie Absenderanschrift und Empfängeranschrift, die sich auf den Briefseiten selbst befinden.

Briefköpfe werden aufgenommen, ausser wenn sie von der Papierfabrik stammen (z.B. «BATH», «WINTERTHUR») und lediglich Angaben über die Herkunft bzw. Art des Papiers geben.

Dem Brief beigegebene Materialien werden nicht transkribiert. Empfängeranschrift, Absenderanschrift und Poststempel auf Umschlagseiten werden nicht transkribiert.

Textelemente, die nach dem Versand des Briefes hinzugefügt wurden und einen inhaltlichen Mehrwert bieten, werden in einer Fussnote transkribiert. Dazu gehören Stempel zeitgenössischer Institute, zeitgenössische Inhaltsangaben sowie Kommentare und Markierungen, die eindeutig dem Absender oder dem Empfänger zugeordnet werden können. Später angebrachte Stempel von Archiven, archivalische Notizen sowie Markierungen, die weder dem Absender noch dem Empfänger zugeordnet werden können, werden nicht transkribiert.

Eine Besonderheit bilden Empfängeranschriften, die von erster Hand mit Bleistift auf dem nicht versandten Abzug eines Briefes ergänzt wurden. Diese werden ebenfalls in einer Fussnote transkribiert.

Spezifikationen für Orthographie und Interpunktion

Spezialzeichen

Das lange s («∫») wird als normales s («s») transkribiert. Das scharfe s («ß») wird als solches transkribiert; erscheint es im Original als «sz», wird «sz» transkribiert. Die S-Varianten (scharfes / langes / Doppel-S) sind häufig nicht zu unterscheiden. In diesem Fall werden sie auf Briefebene einheitlich behandelt. Kann aus einem einzelnen Brief keine Usanz abgeleitet werden, so erfolgt die Unterscheidung gemäss der grundsätzlichen Praxis des Schreibers. Lässt sich diese nicht ermitteln, werden die S-Varianten gemäss heutiger Orthographie normalisiert.

Geminationsstriche werden stillschweigend durch eine Verdoppelung des Buchstabens ersetzt. Umlautpunkte bei «y» werden stillschweigend weggelassen.

Fehlende Umlautstriche und i-Punkte werden stillschweigend ergänzt. Eine Ausnahme bilden Fremd- und Lehnwörter aus dem Lateinischen/Französischen sowie gewisse Namen, welche von einigen Schreibern offensichtlich absichtlich ohne Umlautzeichen geschrieben worden sind.

Der Unterschied zwischen einem ligierten «und», einem abgekürzten «und» und einem Et-Zeichen ist nicht in jedem Fall zu erkennen. Ein Schriftzeichen, das einer stilisierten, schnörkelhaften Schreibung für «und» entspricht, wird als Et-Zeichen transkribiert, wenn es nicht eindeutig als abgekürztes oder ligiertes «und» gelesen werden kann. Ein tironisches Et wird als Et-Zeichen («&») transkribiert.

Interpunktion

Fehlende Punkte am Satzende werden grundsätzlich stillschweigend ergänzt. Zwischen Grussformel und Unterschrift sowie bei Nachsätzen, die oft nur in Stichwörtern oder Teilsätzen abgefasst sind, wird er fallweise nicht ergänzt. Wird im Original eine Auslassung mit Punkten bezeichnet, wird die Anzahl der Punkte übernommen. Jegliche Unterstreichung oder Unterpunktung bei hochgestellten Buchstaben wird stillschweigend weggelassen.

An- und Abführungszeichen werden als Guillemets («») transkribiert. Fehlende Abführungszeichen und fehlende schliessende Klammern werden stillschweigend ergänzt. Anführungszeichen zu Beginn jeder neuen Zeile bei Zitaten werden ersetzt durch An- und Abführungszeichen am Anfang und am Schluss des Zitats.

Öffnende und schliessende Klammern werden als runde Klammern «( )» transkribiert, selbst wenn sie im Original etwa mit «/:» oder ähnlichen Zeichen geschrieben wurden.

Gedankenstriche werden als Halbgeviertstriche transkribiert, unabhängig davon, wie lange der Strich im Original ausgeführt wurde und unabhängig davon, ob der Strich im Original in der Mitte der Zeile oder als Unterstrich geschrieben wurde. Als Schlusszeichen am Absatzende, welches auf das eigentliche Satzzeichen folgt, wird ein Halbgeviertstrich mit vorangehendem Leerschlag gesetzt. Als Auslassungszeichen bei Geldbeträgen für die Zahlen hinter dem Komma wird ein Halbgeviertstrich gesetzt. Dieser steht unmittelbar hinter dem Punkt. Ein Bis-Strich bei Tages-, Wochen-, Monats- und Jahresangaben in Zahlen, bei Wert-, Mass- und Mengenangaben sowie bei Streckenangaben zwischen den Ortsbezeichnungen wird als Halbgeviertstrich transkribiert.

Doppelte Bindestriche werden stillschweigend als einfache Bindestriche transkribiert. Bindestriche werden als Divis transkribiert. Doppelnamen und ähnliche Wortkompositionen werden mit Divis ohne Leerschlag getrennt.

Gross- und Kleinschreibung

Gross- und Kleinschreibungen, insbesondere «h»/«H» und «d»/«D», sind häufig nicht zu unterscheiden. Im Zweifelsfalle werden sie auf Briefebene einheitlich behandelt. Kann aus einem einzelnen Brief keine Usanz abgeleitet werden, so erfolgt die Unterscheidung gemäss der grundsätzlichen Praxis des Schreibers. Lässt sich diese nicht ermitteln, werden die Gross-und Kleinschreibungen gemäss heutiger Orthographie normalisiert, wobei Personalpronomen der 2. Person gross geschrieben werden.

Zwei Spezifika betreffen hierbei die Briefe von Alfred Escher sowie von Emil Welti. Die Personalpronomen der 2. Person Singular in den Briefen von Alfred Escher werden generell gross geschrieben. In den von Emil Welti verfassten Briefen in lateinischer Schrift wird die Gross- und Kleinschreibung gemäss heutiger Orthographie (Duden) transkribiert.

Bei Abkürzungen für die Währung «Franken»/«franc(s)» sind die Gross-/Kleinschreibung und die Unterscheidung zwischen Kurrentschrift und lateinischer Schrift häufig nicht zu erkennen. Im Zweifelsfalle werden diese Abkürzungen in lateinischer Schrift klein geschrieben.

Verschleifungen, Ligaturen und Abkürzungen

Verschleifungen und Ligaturen werden stillschweigend in der grammatikalisch korrekten Schreibweise aufgelöst. Abkürzungen ohne Kürzelschleife werden zeichengetreu transkribiert.

Ein Wort, das sowohl eine Kürzelschleife als auch einen Abkürzungspunkt enthält, wird es als Abkürzung mit Abkürzungspunkt transkribiert. Bestehen Zweifel, ob es sich um eine Ligatur oder eine Abkürzung ohne Abkürzungspunkt handelt, wird das Wort als Abkürzung ohne Abkürzungspunkt transkribiert. Eine Ausnahme davon bildet die Ligatur/Abkürzung der Endsilbe «-ung». Diese wird im Zweifelsfalle als Ligatur transkribiert.

Getrennt- und Zusammenschreibung, Leerschläge

Fehlende Bindestriche am Zeilenende werden stillschweigend ergänzt. Eine Ausnahme bilden Komposita, deren zweiter Teil mit grossem Buchstaben geschrieben steht und die teilweise mit und teilweise ohne Leerschlag geschrieben wurden. Bei Verhältnisangaben mit einem Doppelpunkt, bei Zahlen mit adjektivischer Endung, bei Divis und Halbgeviertstrichen sowie vor Prozentzeichen werden keine Leerschläge gesetzt (Ausnahme bei Halbgeviertstrichen siehe oben). Zwischen den einzelnen Bestandteilen der Datumszeile wird ein Leerschlag gesetzt, auch wenn die einzelnen Teile mit einem Schrägstrich getrennt sind. Bei Komposita ist die Getrennt-/Zusammenschreibung oft nicht unterscheidbar. Im Zweifelsfall wird ein Leerschlag gesetzt.

Bei mehrteiligen Abkürzungen wird ein Leerschlag zwischen die Kürzungsbuchstaben mit Punkt (oder Doppelpunkt) gesetzt. Bestehen mehrteilige Abkürzungen aus einzelnen Kürzungsbuchstaben (bzw. höchstens 1 Bestandteil aus zwei oder mehr Buchstaben) mit Punkt, werden die Bestandteile durch Leerschlag voneinander getrennt. Sind die Bestandteile dagegen nicht durch Punkte voneinander getrennt, wird kein Leerschlag gesetzt. Bei mehrteiligen Abkürzungen, bei denen mindestens 2 Bestandteile aus zwei oder mehr Buchstaben bestehen oder mindestens 1 Bestandteil als Vollwort vorhanden ist, werden die Bestandteile – ob mit oder ohne Punkt – durch einen Leerschlag voneinander getrennt. Abgekürzte Komposita werden ohne Leerschläge transkribiert, auch wenn sie vom Schreiber weit auseinander geschrieben wurden. Abkürzungsformen des Wortes «Sankt» stehen immer durch Leerschlag getrennt von dem folgenden geographischen usw. Namen. Zwischen die abgekürzten Namensbestandteile wie Titel, akademische Grade, Vornamen, Namen, Herkunftsbezeichnungen, Namenszusätze usw. werden stets Leerschläge gesetzt. Bei den oft als gängige Namensform von Organisationen, Gesellschaften/Institutionen/Firmen, auch von Zeitungs- und Zeitschriftentiteln, Bücherreihen u. dgl. verwendeten Kurzwörtern bestehend aus einzelnen Buchstaben werden keine Leerschläge gesetzt. Werden jedoch nur einzelne Wörter des Namens der Organisation abgekürzt, so wird zwischen dem Kürzungsbuchstaben eines einzelnen Wortes, sofern er mit einem Punkt versehen ist, und dem ausgeschriebenen Wort bzw. Kürzungsbuchstaben eines weiteren Wortes ein Leerschlag gesetzt. Abkürzung von Zeitungen, Gesellschaften u. ä. mit einem Anfangsbuchstaben «Sch.» sind keine Kurzwörter und werden mit einem Leerschlag transkribiert.

Unterschriften

Nach Möglichkeit werden Unterschriften ebenfalls buchstabengetreu transkribiert, wobei Schwundformen einzelner Buchstaben anhand von Vergleichsmaterial auf die ursprüngliche Vollform zurückgeführt werden. Die typische Unterschrift Eschers, entziffert als «Dr A Escher», wird entsprechend transkribiert.

Spezifikationen für Layout und Textformatierung

Lateinische und gesperrte Texte

Einzelne Begriffe und Buchstaben in lateinischer Schrift werden in der Transkription gekennzeichnet. Mit derselben Markierung werden gesperrte Textteile gekennzeichnet.

Gedruckte, gestempelte, gestanzte Texte und Wasserzeichen

Textteile, welche gedruckt, gestempelt, gestanzt oder ein Wasserzeichen sind, werden gekennzeichnet. Dabei wird nicht zwischen diesen vier Typen unterschieden.

Unterstreichungen

Unterstreichungen im Originaltext werden in der Transkription gekennzeichnet; es wird dabei nicht zwischen einfacher und mehrfacher Unterstreichung unterschieden.

Hochstellungen

Hochgestellte Buchstaben werden hochgestellt transkribiert.

Streichungen und Einfügungen

Durchgestrichenes – ob einzelne Buchstaben oder ganze Wörter oder Sätze – wird transkribiert und entsprechend markiert.

Einschübe und Einfügungen werden an der passenden Stelle des Brieftextes transkribiert und als Einfügung gekennzeichnet. Einschübe innerhalb von Einschüben werden nicht durch zusätzliche Einschub-Zeichen markiert. Durch den Schreiber gesetzte Einfügungszeichen wie «*» oder «ψ» werden transkribiert und an die vom Schreiber markierte Stelle gesetzt.

Werden Wortfolgen mittels Setzen von Zahlen über den Wörtern geändert, wird die aus der Nummerierung sich ergebende korrigierte Reihenfolge der Wörter stillschweigend befolgt. Bei Briefentwürfen, die durch den Schreiber mehrfach durch Streichungen und Einfügungen korrigiert worden sind, wird die Zeilenkonkordanz nicht beibehalten, wenn im transkribierten Text die Sinnzusammenhänge und Intentionen des Schreibers (Ablauf des Korrekturgedankens) nicht mehr erkennbar wären.

Gliederung

Der Zeilenwechsel wird markiert. Erfolgt dieser mitten im Wort, so wird er ebenfalls übernommen und die Silbentrennung entsprechend gekennzeichnet.

Die einzelnen Absätze des Brieftexts werden als Absatz gekennzeichnet. Die Ausrichtung wird auf vier verschiedene Arten erfasst: links, zentriert, rechts und mit Einzug der ersten Zeile.

Die Paginierung des Originals wird mit einer entsprechenden Markierung am Ende der vorangehenden Seite festgehalten. Erfolgt der Seitenwechsel mitten im Wort, steht die Markierung innerhalb des betreffenden Wortes. Kustoden (Verweiselemente), die am Ende einer Seite auf die Anfangssilbe oder das erste Wort der Folgeseite verweisen, werden nicht transkribiert, ebenso Wendehinweise und Seitenzahlen.

Weitere Layout-Eigenheiten

Nicht eindeutig placierbare Ergänzungen des Schreibers werden grundsätzlich am Ende des Briefes transkribiert. Empfängeranschriften des Schreibers, welche bei mehrseitigen Briefen am Ende der ersten Seite stehen, werden als solche am Anfang des Briefes transkribiert und mit einer entsprechenden Fussnote gekennzeichnet. Die Fussnoten für Textelemente, welche nach dem Versand des Briefes angebracht wurden, werden an die betreffende Textstelle gesetzt. Können sie keiner Textstelle zugeordnet werden, werden sie an den Anfang des Briefes gesetzt und speziell gekennzeichnet.

Bei Briefen von Alfred Escher, die nicht von seiner Hand geschrieben sind, wird dies in einer speziell gekennzeichneten Fussnote am Anfang des Briefes dokumentiert. Ebenso wird bei nachträglichen Ergänzungen auf Briefen an Alfred Escher kommentiert, von wessen Hand die Ergänzung geschrieben ist.

Französisch, italienisch oder englisch verfasste Briefe

Finden sich in einem Brief Begriffe mit und ohne Umlautzeichen (z.B. «Splugen» neben «Splügen»), werden Umlautzeichen nicht ergänzt. Die Akzente in französischen Briefen werden vorlagengetreu transkribiert. In Zweifelsfällen, d.h., wenn gesetzte Akzente nicht eindeutig identifizierbar sind, wird nach heutigem Gebrauch transkribiert. In französischen Briefen werden die Wörter «je» und «de» ausgeschrieben, auch wenn sie im Original als «j.» bzw. «d.» vorkommen.

In französischen und italienischen Briefen kann die Gross-/Kleinschreibung der Buchstaben «c», «m» und «s» oftmals nicht unterschieden werden. Werden Begriffe wie «commission», «concession», «cession», «comité», «crédits» usw. unspezifisch verwendet, werden sie mit kleinem Anfangsbuchstaben transkribiert. Dagegen wird eine bestimmte «Commission» usw. gross geschrieben. Abkürzungen von «Monsieur», «Monsieurs»/«Messieurs» usw. werden gross geschrieben. Dagegen werden Abkürzungen von «million(s)», «majorité» usw. klein geschrieben. Der Ausdruck Suisse wird in adjektivischem Gebrauch im Zweifelsfall klein geschrieben, sofern es sich dabei nicht um einen Bestandteil von Appellativen handelt. In Zweifelsfällen wird gemäss heutiger französischer bzw. italienischer Praxis transkribiert.

Editorische Bearbeitung

Briefe

Metadaten

Die Korrespondenten des Briefs sind der Absender und der Empfänger (Adressat). Zumeist handelt es sich dabei um natürliche Personen. Wird ein Brief von mehreren natürlichen Personen unterzeichnet oder richtet sich ein Brief in der Adresse bzw. Anrede an mehrere natürliche Personen, so werden sämtliche Personen als Korrespondenten vermerkt. Richtet sich ein Brief an eine juristische Person (z.B. ein Unternehmen, ein Gremium eines Unternehmens oder ein politisches Gremium), so wird die juristische Person als Empfänger erfasst. Wird eine natürliche Person in ihrer bei einem Gremium ausgeübten Funktion explizit adressiert (z.B. als Verwaltungsratspräsident), so gilt die natürliche Person als Korrespondent. Zeichnet eine natürliche Person mit Einzelunterschrift namens eines Gremiums, gilt üblicherweise die natürliche Person als Absender. Zeichnen zwei oder mehr natürliche Personen kollektiv für ein Gremium (z.B. Präsident und Sekretär für ein politisches Gremium oder ein Unternehmen), so gilt die juristische Person als Absender. In Ausnahmefällen wird trotz Einzelunterschrift einer natürlichen Person allerdings die juristische Person oder eine andere natürliche Person als Absender erachtet: z.B. wenn ein Teilhaber eines Unternehmens für das Gesamtunternehmen schreibt und dabei konsequent die Wir-Form verwendet oder wenn ein Sekretär oder sonstiger Angestellter stellvertretend für ein Unternehmen, eine Unternehmensleitung oder einen politischen Vorgesetzten schreibt. In einem solchen Fall gilt die unterzeichnende natürliche Person zwar als Briefschreiber, aber nicht als Absender.

Als Datum des Briefs gilt üblicherweise der Tag, an dem der Brief gemäss Angabe des Absenders geschrieben wurde, d.h. das Datum, das auf dem Briefpapier – in einer Datumszeile am Anfang oder am Ende des Briefs – genannt wird. Nennt der Absender mehrere Daten für die Entstehung des Briefs, so werden diese vollzählig erfasst. Bei nicht oder unvollständig datierten Briefen wird das Datum nach Möglichkeit erschlossen. Dies kann aufgrund von Angaben im Inhalt des Briefs erfolgen oder aufgrund von äusseren Informationen wie einem Poststempel oder Hinweisen in anderen Briefen (z.B. Erwähnung im direkten Antwortbrief). Erschlossene Briefdaten (bzw. die erschlossenen Bestandteile des Datums) werden entsprechend gekennzeichnet und in einem Stellenkommentar erläutert. Dabei wird nicht etwa zwischen Entstehungs- und Absendedatum unterschieden.

Sowohl Herkunfts- wie Bestimmungsort des Briefs werden in den Metadaten erfasst, sofern die entsprechende Angabe ausdrücklich auf dem Briefbogen vermerkt ist. Angaben z.B. vom Poststempel werden nicht berücksichtigt, und es werden auch keine Orte erschlossen. Adressen, Strassennamen u. dgl. werden nicht berücksichtigt, und es wird auch nicht etwa anstelle eines Strassennamens die Ortschaft erfasst, in der sich die Strasse befindet.

Der Standort der Vorlage (Provenienz) ist gemäss den Vorgaben des Archivguthalters (Archiv, Bibliothek) erfasst. Die Erfassung der Provenienz auf Stufe Dokument oder Dossier erfolgt abhängig von der Erschliessungstiefe des Archivguthalters.

Eine bereits erfolgte Publikation eines Briefs ist soweit bekannt erfasst und ausgewiesen. Systematisch berücksichtigte Publikationsorte sind zunächst die Werke der Alfred Escher-Stiftung, namentlich die sechs Bände der gedruckten Briefeditionsreihe [Escher Briefe] sowie die 2006 erschienene vierbändige Escher-Biographie von Joseph Jung [Jung, Aufbruch]. Ebenfalls systematisch berücksichtigt sind die Escher-Biographie von Ernst Gagliardi [Gagliardi, Escher], Gagliardis Sammlung von Briefen schweizerischer Juristen [Gagliardi, Juristenbriefe], Julia Gauss' Sammlung von Briefen schweizerischer Politiker [Gauss, Briefe], Alexander Islers Biographie Jonas Furrers [Isler, Furrer], die diplomatischen Dokumente der Schweiz [DDS], Ferdinand Strobels Werk über die Geschichte der Jesuiten in der Schweiz [Strobel, Jesuiten], Anton Largiadèrs Werk über Johann Jakob Rüttimann und die Bundesrevision [Largiadèr, Rüttimann] sowie Rinaldo Caddeos Werk mit den Briefwechseln von Carlo Cattaneo [Caddeo, Cattaneo].

Sämtliche Briefe sind beschlagwortet. Die Schlagwörter entstammen einer für die Edition erstellten Schlagwortliste. Diese Liste umfasst über 300 Begriffe, die nicht hierarchisch gegliedert sind und beliebig kombiniert werden können. Thematisiert ein Brief beispielsweise Bundesratswahlen, so sind die Schlagwörter «Wahlen» und «Bundesrat» erfasst. Briefe, deren Inhalt keinem der Schlagwörter zugewiesen werden kann, erhalten kein Schlagwort.

Auszeichnungen

Sämtliche Briefe werden im XML-Format mit einer Minimalauszeichnung versehen (Beschreibung der Auszeichnung: siehe Anhang zu den technischen Grundlagen; siehe folgendes Beispiel: XML-Illustration AES B0198). Dazu gehört neben dem Erfassen der Metadaten die Kennzeichnung aller genannten Personen und Orte mit einer eindeutig identifizierbaren Normbezeichnung in moderner Orthographie. Weiterhin werden erwähnte Datumsangaben, Abkürzungen und erwähnte Korrespondenz Alfred Eschers systematisch gekennzeichnet.

Sämtliche erwähnten natürlichen Personen – explizit wie implizit – werden indexiert, einschliesslich historischer und biblischer Figuren (z.B. «Cicero», «Moses»). Nicht indexiert werden Nennungen juristischer Personen, die Sender und Empfänger des jeweiligen Briefs sowie Personalpronomen. Ebenso wird auf eine Indexierung der Nennungen Alfred Eschers verzichtet. Die Personennennungen werden mit einer eindeutig identifizierbaren Normbezeichnung in moderner Orthographie versehen. Dies ermöglicht die Verknüpfung von Personen über alle Inhalte der Edition hinweg. Die Normbezeichnung setzt sich in der Regel aus dem Familien- und dem Vornamen der Person zusammen. Bei der Namens- wie bei der Normbildung werden Prädikate (z.B. «von», «de») berücksichtigt, Titel nicht. Nennungen von Personen, bei denen nur der Vor- oder nur der Familienname oder nur eine Umschreibung (z.B. die Amtstätigkeit) bekannt ist, werden ebenfalls indexiert. Sie erhalten eine Normbezeichnung passend zur Nennung im Text, werden aber nicht ins Personenverzeichnis aufgenommen und nicht über verschiedene Inhalte hinweg verknüpft.

Erwähnte Orte werden bei expliziter Erwähnung indexiert. Grundsätzlich werden sämtliche erwähnten Toponyme indexiert, d.h. neben Ortschaften im engeren Sinn (z.B. Dörfer, Dorfteile, Städte) auch Regionen, Staaten, Pässe, Berge und Gewässer, nicht jedoch Strassen, Adressen oder Gebäude. Eine Ausnahme bildet Eschers Wohnsitz Belvoir in Enge (Zürich). Von der Indexierung des Ortes «Schweiz» wird abgesehen. Die Ortsnennungen werden mit einer eindeutig identifizierbaren Normbezeichnung in moderner Orthographie versehen. Dies ermöglicht die Verknüpfung von Orten über alle Inhalte der Edition hinweg. Bei heute ungebräuchlichen Ortsbezeichnungen oder nicht mehr eigenständigen politischen Gemeinden berücksichtigt die Normbezeichnung die derzeit gültige Ortsbezeichnung, gegebenenfalls in Klammern die heutige Gemeindezugehörigkeit. Bei nichtschweizerischen Orten beinhaltet die Normbezeichnung stets das Länderkürzel der heutigen Staatszugehörigkeit, bei nicht eindeutigen schweizerischen Orten das Kantonskürzel (z.B. «Baden (AG»), «Biel (BE)», «Biel (VS)»). Indexiert werden auch abgeleitete Substantive (z.B. «Franzosen») oder adjektivische Verwendung (z.B. «französisch»); topographische Adjektive (z.B. «französisch») werden jedoch nicht indexiert, wenn damit statt dem geographischen Raum die Sprache gemeint ist. Bei Ländern wird gegebenenfalls zwischen der Bezeichnung des allgemeinen geographischen Raums (z.B. «Deutschland») und einer grenzspezifischen Bezeichnung (z.B. «Deutscher Zollverein», «Deutsches Reich») unterschieden. Bei Nennungen von Eisenbahnen werden die Ortsbezeichnungen nicht indexiert, wenn mit der Nennung eindeutig die juristische Person bezeichnet ist. Diese sind über die Beschlagwortung auffindbar. Eine Ausnahme bilden hierbei im Ausland gelegene Eisenbahngesellschaften: da diese nicht in den Schlagwörtern aufgefangen sind, werden in diesen Fällen die Orte indexiert. Nicht identifizierbare Orte werden ebenfalls indexiert. Sie erhalten eine Normbezeichnung passend zur Nennung im Text, werden aber nicht ins Ortverzeichnis aufgenommen und nicht über verschiedene Inhalte hinweg verknüpft.

Abkürzungen werden bei jeder Erwähnung markiert und mit einer normierten Auflösung der Abkürzung versehen. Ausgenommen davon sind abgekürzte Personennennungen, Ortsnennungen und bestimmte oder unbestimmte Artikel. Nicht als Abkürzung indexiert werden Schreibungen, bei denen lediglich ein Buchstabe fehlt (z.B. «Beziehng.»). Zusammengehörende Ausdrücke werden als Ganzes indexiert, auch wenn nur ein Wort abgekürzt wurde (z.B. «Gr. Rath»). Die Auflösung berücksichtigt die damalige Orthographie, wenn diese aus der Schreibweise der Abkürzung ersichtlich ist, und führt gegebenenfalls Schreibvarianten und Übersetzungen auf (z.B. «Gr. Rath» -> «Grosser Rath / Großer Rath»).

Explizit und implizit genannte tagesgenaue Datumsangaben werden markiert und mit einer Normbezeichnung versehen. Nicht indexiert werden ungenaue Angaben wie «nächste Woche», «letztes Jahr».

In sämtlichen Briefen wird erwähnte Korrespondenz Alfred Eschers in Form von Referenzen auf diese Briefe ausgezeichnet, wenn der verwiesene Brief in der Escher-Edition enthalten ist. Bei weiterführend kommentierten Briefen (siehe weiter unten) werden zusätzlich auch thematische Zusammenhänge mit Verweisen auf Briefe und Überblickskommentare vermerkt.

Funktionale Textelemente wie Anrede, Datumszeile, Grussformel, Unterschrift, Adresse, Beilagenvermerk oder gedruckte Briefköpfe werden ausgezeichnet. Dies erlaubt beispielsweise einen Vergleich der verschiedenen Anredeformen.

Stellenkommentare

Es wird unterschieden zwischen weiterführend kommentierten und nicht bzw. teilweise kommentierten Briefen. Die Stellenkommentare stehen in den Briefen jeweils in Form von Fussnoten. Bei allen Briefen sind gegebenenfalls Hinweise auf nachträgliche Ergänzungen am Brief oder auf im Brief eingebundene Abbildungen sowie Hinweise auf die Datierung vermerkt. Die weiterführend kommentierten Briefe verfügen darüber hinaus über Kommentare, welche Informationen enthalten, die zur Kontextualisierung beitragen. Darin finden sich etwa biographische Angaben zu erwähnten Personen, Erläuterungen zu Sachverhalten, erwähnten Dokumenten, technischen Begriffen sowie zu lateinischen oder nicht mehr gebräuchlichen deutschen Begriffen, Quellenausweise sowie Verweise auf andere Briefe und auf Überblickskommentare. Nicht identifizierte Personen und nicht entschlüsselte Sachverhalte sowie nicht eruierte Beilagen werden mit der Bemerkung «nicht ermittelt» gekennzeichnet, nicht vorhandene Beilagen mit «nicht überliefert». Diese weiterführend kommentierten Briefe sind in den Brieflisten jeweils speziell gekennzeichnet (+).

Digitalisate

Es werden für alle Briefe Digitalisate des vollständigen Briefs erstellt, inklusive der in der Transkription nicht berücksichtigten Elemente wie Briefumschläge sowie teilweise auch Beilagen.

Diese Digitalisate sind mit einer Auflösung von 300 dpi eingescannt. Die Scans sind im Format TIFF gespeichert, das als Archivformat verwendet wird. Für die Präsentation in der digitalen Edition werden die Dateien in JPEG-Dateien mit derselben Auflösung umgewandelt. Jeweils die ersten Seiten jedes Briefes sind mit einem Massraster und einer Norm-Farbskala versehen.

Von sämtlichen Briefen, von denen ein Digitalisat vorliegt, wird für die zeilengenaue synoptische Darstellung eine Mapping-Tabelle erstellt (siehe technische Grundlagen). Die Erkennung der einzelnen Zeilen geschieht in einem ersten Schritt automatisch. Anschliessend erfolgt die manuelle Kontrolle und Bearbeitung. Der als Zeile erkannte Bildausschnitt soll so gewählt sein, dass das Schriftbild inklusive Ober- und Unterlängen vollständig ersichtlich ist.

Kontextinformationen

Überblickskommentare

Der Einbettung der Briefe in den historischen Kontext dienen sogenannte Überblickskommentare, welche die Sachverhalte in grössere Zusammenhänge stellen. Damit werden gleichzeitig die Stellenkommentare der Briefe entlastet.

Bei den Überblickskommentaren handelt es sich um längere editorische Texte, welche verschiedene Escher-relevante Themen behandeln und die Briefe in einen thematischen Rahmen einordnen. Die in der digitalen Edition publizierten Überblickskommentare werden aus den gedruckten Editionsbänden übernommen, die unter der Herausgeberschaft und wissenschaftlichen Leitung von Professor Joseph Jung im Auftrag der Alfred Escher-Stiftung im Verlag NZZ Libro in Zürich erschienen sind: Band 1: Alfred Escher zwischen Lukmanier und Gotthard. Briefe zur schweizerischen Alpenbahnfrage 1850–1882, Zürich 2008. – Band 2: Alfred Eschers Briefe aus der Jugend- und Studentenzeit (1831–1843), bearbeitet und kommentiert von Bruno Fischer, Zürich 2010. – Band 3: Alfred Eschers Briefwechsel 1843–1848. Jesuiten, Freischaren, Sonderbund, Bundesrevision, bearbeitet und kommentiert von Björn Koch, Zürich 2011. – Band 4: Alfred Eschers Briefwechsel, 1848–1852. Aufbau des jungen Bundesstaates, politische Flüchtlinge und Neutralität, bearbeitet und kommentiert von Sandra Wiederkehr, Zürich 2012. – Band 5: Alfred Eschers Briefwechsel, 1852–1866. Wirtschaftsliberales Zeitfenster, Gründungen, Aussenpolitik, mit Beiträgen von Claudia Aufdermauer, Bruno Fischer, Joseph Jung, Björn Koch, Katrin Rigort und Sandra Wiederkehr, Zürich 2013. – Band 6: Alfred Eschers Briefwechsel, 1866–1882. Private Eisenbahngesellschaften in der Krise, Gotthardbahn, politische Opposition, mit Beiträgen von Claudia Aufdermauer, Basil Böhni, Lisa Bollinger, Bruno Fischer, Josef Inauen, Joseph Jung, Björn Koch und Vincent Pick, Zürich 2015.

In den Überblickskommentaren werden Personen, Orte, Abkürzungen und erwähnte Daten analog zur Handhabung bei der Briefauszeichnung (siehe oben) ausgezeichnet. Thematisch mit dem Überblickskommentar verbundene Briefe und andere Überblickskommentare werden als Verweise referenziert.

Alle Überblickskommentare, mit Ausnahme der in Form einer Chronologie erstellten, verfügen über einen Anmerkungsapparat. In diesen Kommentaren werden bibliographische Angaben zu den verwendeten Quellen und Literaturwerken genannt. Auch weiterführende inhaltliche Ausführungen können in die Anmerkungen gesetzt werden.

Kurzbiographien

Zu sämtlichen identifizierten Korrespondenten – sofern es sich dabei um natürliche Personen handelt – sowie zu ausgewählten weiteren Personen (namentlich Eschers engsten Familienangehörigen) wird eine Kurzbiographie erstellt. Diese Biographien bieten in einer normierten Struktur die relevanten biographischen Angaben zur jeweiligen Person.

Die Biographien beginnen stets mit dem vollständigen Namen und den Lebensdaten. Bestehen Verwandtschaftsbeziehungen zu anderen Personen mit Kurzbiographien, wird dies eingangs ebenfalls vermerkt. Es folgen die Angabe der Herkunft (Kanton bzw. Staat oder Region) und die Bezeichnungen der Berufskategorien, in denen die Person tätig war (z.B. Politiker, Unternehmer, Redaktor, Publizist, Theologe, Ingenieur, Jurist, Beamter). Die Reihenfolge der Kategorien entspricht dem Gewicht des jeweiligen Bereichs im Lebenslauf der Person (z.B. wird ein Theologe, der zeitlebens als Pfarrer tätig war und noch für ein paar Jahre in einem politischen Gremium sass, an erster Stelle als Theologe bezeichnet). Bei Politikern wird die politische Gesinnung genannt, bei Theologen die Religionszugehörigkeit. Anschliessend folgen die einzelnen Ämter, Funktionen und Karrierestufen des Lebenslaufs geordnet nach Berufskategorien und innerhalb dieser Kategorien chronologisch. Es können Zusätze zu besonderen Leistungen und Tätigkeiten folgen, Zugehörigkeit zu einer Studentenverbindung sowie eine Einschätzung des Verhältnisses der Person zu Alfred Escher. Abgeschlossen wird jede Kurzbiographie mit einer Auswahl relevanter Quellen- und Literaturangaben. Handelt es sich bei der Person nicht um einen Korrespondenzpartner Eschers, wird dies am Schluss der Biographie angemerkt.

In den Kurzbiographien werden Personen, Orte, Abkürzungen und erwähnte Daten analog zur Handhabung bei der Briefauszeichnung (siehe oben) ausgezeichnet. Werden Überblickskommentare oder Korrespondenzen Alfred Eschers in den Referenzen verwendet, so werden diese Verweise ausgezeichnet.

Bei allen Personen – ob mit oder ohne Kurzbiographie – werden systematisch die Lebensdaten, die Nummer aus der Gemeinsamen Normdatei (GND) sowie Artikel in der Online-Ausgabe des historischen Lexikons der Schweiz (HLS online) als externe Angaben erfasst.

Orte

Sämtliche identifizierten Orte (siehe oben, Briefauszeichnung) werden ins Briefverzeichnis aufgenommen. Sie werden einer von vier Kategorien (Ort, Gewässer, Gebirge, Fläche) zugeordnet, und es werden ihre geographischen Koordinaten erhoben. Bei Gemeinden wird hierfür das Zentrum genommen, bei Territorien die Hauptstadt, bei Fliessgewässern die Quelle. Die Koordinaten für den sichtbaren Kartenausschnitt werden jeweils so gewählt, dass der relevante Bereich inklusive eines für die räumliche Einordnung nützlichen Umfelds sichtbar ist.

Chronologie

Die Chronologie zu Alfred Escher enthält einerseits sämtliche politischen, wirtschaftlichen und sonstigen Ämter, die Escher ausgeübt hat. Sie erfasst Präsidien von Ämtern, nicht jedoch Vizepräsidien. Die Chronologie umfasst die relevanten biographischen Ereignisse aus Eschers Leben sowie kontextuelle Ereignisse, die mit seinem Leben und Wirken in Verbindung stehen, etwa Eschers Teilnahme an Sitzungen politischer und wirtschaftlicher Gremien.