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Jung/Fischer, Escher Briefe, Band 2, S. 13–21.

Alfred Eschers Jugendzeit: Freunde und Bekannte (1831–1843)

Bruno Fischer, unter der Leitung von Prof. Dr. Joseph Jung

Briefbestand und Briefauswahl

1Alfred Escher wurde als Kind von seinen Eltern nicht in die öffentlichen Schulen geschickt, sondern erhielt Privatunterricht zu Hause. Er bewegte sich somit zunächst nicht im festen Bekanntenkreis einer Schulklasse; auf Kontakte mit Gleichaltrigen musste er gleichwohl nicht verzichten. Bis 1831, als die Familie Escher in ihr Gut Belvoir in der Gemeinde Enge zog, wohnte Escher in der Stadt Zürich, im Haus zum «Neuberg» am Hirschengraben.1 Hier schloss er Bekanntschaft mit den in der Nachbarschaft wohnhaften Kindern. 1828 dann wurde Escher Mitglied einer sogenannten «Sonntagskameradschaft».2 Diese Kameradschaft bestand aus gleichaltrigen Knaben, die sich alle vierzehn Tage sonntagabends versammelten, um gemeinsam zu spielen oder spazierenzugehen, und allerlei Ausflüge unternahmen. Auch etwa Bälle am Berchtoldstag, Theateraufführungen oder das gemeinsame Feiern am Sechseläutentag gehörten zu den kameradschaftlichen Aktivitäten. Eschers Sonntagskameradschaft umfasste zwölf feste Mitglieder; zu diesen gehörten etwa Jakob Escher und Friedrich von Wyss. Auch der Berner Egbert Friedrich von Mülinen nahm für einige Zeit an den Treffen der Kameraden teil. Anders als andere Kameradschaften überdauerte Eschers Sonntagskameradschaft nicht bis ins Erwachsenenalter, sondern löste sich gegen Ende der 1830er Jahre auf.

2Im Frühjahr 1834 trat Escher in die erste Klasse des Obergymnasiums in Zürich ein.3 Hier traf Escher nun auf einen grossen Kreis neuer Bekannter, mit denen er im Schulalltag in täglichem Kontakt stand. Seine neuen Mitschüler stammten mehrheitlich aus dem Kanton Zürich; einige von ihnen kamen aus anderen Kantonen, wie etwa der Glarner Johann Jakob Tschudi. Wie die Mitglieder der Sonntagskameradschaft wohnten die Schüler des Gymnasiums in Zürich und sahen sich regelmässig. Ein Bedürfnis zum brieflichen Verkehr war somit nicht zwingend gegeben. Aus der Zeit vor 1834 ist denn auch keine Korrespondenz Eschers mit Gleichaltrigen bekannt. Auch aus seiner Gymnasialzeit von 1834 bis 1837 sind nur wenige Korrespondenzen zwischen Escher und anderen Jugendlichen überliefert. Neben einem einzelnen, kurzen Brief Eschers an von Wyss liegen namentlich Briefe von Mülinens und Tschudis vor. Beide hatten, als sie diese Briefe schrieben, das Zürcher Gymnasium und auch die Stadt Zürich verlassen und standen dadurch mit Escher nicht mehr in regelmässigem persönlichem Kontakt.

3Nach bestandener Maturaprüfung nahm Escher im Frühjahr 1837 an der Universität Zürich das Studium der Rechtswissenschaften auf und trat dem Studentenverein Zofingia bei.4 Er studierte zunächst zwei Semester in Zürich und begab sich dann an deutsche Universitäten. Das Sommersemester 1838 verbrachte er in Bonn; im Wintersemester 1838/39 hielt er sich in Berlin auf. Im Frühjahr 1839 kehrte Escher an die Universität Zürich zurück, wo er im Herbst 1842 sein Rechtsstudium mit dem Doktorat abschloss. Im Anschluss daran ging er für ein halbes Jahr nach Paris, um weitere rechtswissenschaftliche Studien zu betreiben. Der Blick in die nachgelassenen Briefschaften Eschers zeigt eine markante Ausweitung der Korrespondenz ab 1837. In den Lehrveranstaltungen der Universität, im Zofingerverein und an den ausländischen Universitäten lernte er Studenten aus anderen Teilen der Schweiz und namentlich aus Deutschland kennen. Darunter finden sich der Glarner Johann Jakob Blumer und der St. Galler Arnold Otto Aepli, die wie Escher Recht studierten. Carl Rudolf Sinz, Medizinstudent aus St. Gallen, und Daniel Ecklin, Medizinstudent aus Basel, lernte er im Zofingerverein kennen. In Bonn machte er die Bekanntschaft der deutschen Studenten Hermann Poelchau und Hermann Dumrath. Mit allen diesen stand Escher in brieflichem Kontakt. Im Rahmen dieser Bekanntschaften und Freundschaften kam es nicht zuletzt dann zu einem regen Briefwechsel, wenn sich die Studenten im Studienverlauf an unterschiedlichen Universitäten aufhielten.

4Für die Jahre von 1831 bis 1843 konnten insgesamt 198 Briefe von und an Alfred Escher ermittelt werden. Davon haben 51 Briefe Escher zum Absender, 147 sind an Escher gerichtet. Aus diesem Bestand wurden für die Publikation 68 Briefe ausgewählt, davon 19 von und 49 an Escher geschriebene. Die Selektion der Briefe erfolgte unter verschiedenen Gesichtspunkten, wobei inhaltliche Aspekte wesentlich waren. Die Auswahl bietet einen Einblick in vielfältige Themen und Begebenheiten aus Eschers Jugend- und Studentenzeit, berücksichtigt besondere Ereignisse und blendet Alltägliches nicht aus. Die Briefe dokumentieren in ihrem chronologischen Ablauf verschiedene Etappen aus Eschers Jugend, schildern persönliche Erlebnisse Eschers sowie seiner Kollegen und Freunde, vermitteln Eindrücke von Reisen und Aufenthalten in der Schweiz oder dem Ausland. Studienpläne, Studienerfahrungen, wissenschaftliche Fragestellungen, Meinungen über Professoren, Zukunftsperspektiven für die Zeit nach dem Studium wie auch erste Erfahrungen aus dem «bürgerlichen Leben» werden ebenso besprochen wie die manchmal brüchigen Freundschaftsverhältnisse, abweichende Charakterzüge oder Äusserungen zum politischen Geschehen.

5Aus gewissen Jahren des in diesem Band behandelten Zeitraums liegen mehr Briefe vor als aus anderen. Dies ist naheliegend, denn Briefe werden geschrieben, weil es die Situation erfordert, oder in Situationen räumlicher Trennung zur Überbrückung der Distanz. Auch wächst die Menge der potentiellen Briefpartner mit der Anzahl Bekannter. Ursachen für Lücken im erhaltenen Briefbestand sind aber nicht nur in den Eigenheiten der Korrespondenz zu suchen. Grund für das Fehlen mancher Briefe ist die Überlieferungssituation. So konnte von manchen Korrespondenten, von denen Briefschaften an Escher erhalten sind, bislang kein Nachlass ermittelt werden, in dem die Gegenbriefe Eschers zu finden sein könnten. Familienbriefe, namentlich von Escher an seine Eltern und umgekehrt, fehlen gänzlich. Dies überrascht, da bekannt ist, dass Escher während seiner Studienaufenthalte im Ausland oft nach Hause schrieb. Von seinem Semester in Bonn 1838 und seinem Aufenthalt in Paris 1843 wäre somit mit einer beträchtlichen Zahl an Briefen zu rechnen. Weniger mögen es während des Semesters in Berlin 1838/39 gewesen sein, da ihn eine schwere Augenentzündung 5 daran hinderte, regelmässig zu schreiben. Alle diese zwischen Escher und seinen Eltern ausgetauschten Korrespondenzen gelten als verschollen. Sie wurden wohl während der Turbulenzen um die Scheidungsangelegenheit seiner Tochter Lydia bzw. nach deren Tod 1891, bevor Eschers Nachlass dem Bundesarchiv übergeben wurde, aussortiert oder vernichtet.6 Von Eschers Schwester Clementine findet sich im ermittelten Bestand ein einziger Brief, der zudem nicht einmal ihren Bruder als alleinigen Adressaten hat und wohl gerade deshalb überliefert wurde.

Die Korrespondenten

6Ein Grossteil von Eschers Bekannten- und Korrespondentenkreis im untersuchten Zeitraum bestand aus Schul- und Studienkollegen, jungen Männern seines Alters und von vergleichbarer Bildung.7Freundschaft wurde in diesen Kreisen – dem Usus der damaligen Zeit und dem jugendlichen Alter der Schüler und Studenten entsprechend – auf schwärmerische, ja oft feurige Weise gelebt und gelegentlich auch verklärt. So finden sich manche Formulierungenund Ausdrücke in den Briefen, die aus heutiger Sicht befremdlich anmuten mögen, ohne dass der überschwengliche Sprachgebrauch zwingend Schlüsse auf die Intensität der Beziehung zulassen würde. Es war keineswegs unüblich, dass man sich zum Gruss Umarmungen und auch Küsse sandte. Man schickte sich einen «herzinnigsten Gruß und Kuß» oder bezeichnete sich als «Dein Dich innig liebender Freund». Escher benutzte als Anrede für Jakob Escher die neckischen Worte «zarter Schaggeli». Dieses Idealbild einer voraussetzungsfreien, innigen und gefühlshaften Freundschaft gehörte zur jugendhaften Sturm-und-Drang-Zeit Eschers und seiner Studienkollegen. Im Laufe der Zeit entwuchs Escher dieser Vorstellung und entwickelte ein Freundschaftsverständnis, bei dem Übereinstimmungen des Charakters, der Interessen und politischen Ansichten wesentliche Aspekte bildeten. Nach wie vor spielte aber auch echte, starke Zuneigung eine wesentliche Rolle. Etliche von Eschers Studienfreundschaften hielten diesem Perspektivenwechsel nicht stand. Dies um so mehr, als sich Lebenswege und Ansichten Eschers und mancher seiner Kollegen zunehmend auseinanderbewegten. Einige wurden Ärzte, andere Pfarrer, Professoren oder Juristen; manche hielten sich bewusst von öffentlicher Betätigung fern, andere standen im Blickfeld der Öffentlichkeit. Zudem fanden sich Escher und seine Studienfreunde nach ihrer Ausbildung zum Teil in unterschiedlichen politischen Parteilagern wieder. Unterschiedliche Interessen führten so zur Auflösung bestehender Bindungen. Aus anderen Studienfreundschaften aber erwuchsen Lebensfreundschaften. Freundschaften und freundschaftliche Beziehungen, welche die Studentenzeit überdauerten, trugen zum Aufbau eines Netzwerks bei, das in die unterschiedlichsten Bereiche wissenschaftlichen, wirtschaftlichen oder politischen Lebens hineinreichte.8

7Die frühesten überlieferten Briefe Eschers richten sich an seine Hauslehrer. Diese erteilten ihm vor seinem Eintritt ins Gymnasium Privatunterricht in allen Fächern, die für eine umfassende Ausbildung erforderlich waren. Bei diesen Lehrern handelte es sich um Studenten, die mit dem Unterricht Geld für ihren Lebensunterhalt verdienten und praktische Lehrerfahrung sammelten. Zudem konnten sie durch den Verkehr mit den Familien ihrer Schüler Zugang zu gesellschaftlichen Kreisen erhalten, den ihnen das Studentenleben nicht bieten konnte und der es ihnen gestattete, sich im gesellschaftlichen Umgang zu üben. Mit manchen seiner Lehrer, etwa seinem Mathematiklehrer Johann Jakob Horner oder Anton Salomon Vögelin, seinem Lehrer für Latein und Griechisch, drehte sich Eschers Briefverkehr vornehmlich um Fragen des Unterrichts. Die meist kurz gehaltenen Briefe zeigen einen freundlichen und herzlichen Umgangston, und es gab auch etwa Einladungen zum Essen ins Belvoir. Weder für Horner noch für Vögelin ist Korrespondenz aus der Zeit überliefert, als sie nicht mehr als Eschers Privatlehrer tätig waren – einzig im Jahr 1847 hatte sich Vögelin, als eine Lehrerstelle am Gymnasium neu zu besetzen war, an Escher in dessen Funktion als Erziehungsrat gewendet und dabei auch nicht vergessen, auf die frühere Bekanntschaft hinzuweisen.9

8Mit mehreren seiner Hauslehrer hingegen korrespondierte Escher auch noch in späteren Jahren. Dazu gehörte Alexander Schweizer, damals Theologiestudent und Mitglied des Zofingervereins, später ein bedeutender Vertreter der Vermittlungstheologie als Professor für praktische Theologie, Neues Testament und Ethik an der Universität Zürich und Pfarrer am Grossmünster. Schweizer wurde von Eschers Vater als Turnlehrer engagiert, da Escher als Kind von schwächlicher Konstitution und krankheitsanfällig war.10Aus der Jugendzeit ist nur ein Brief Eschers an Alexander Schweizer erhalten. Dieser zeugt von einem vertrauten Verhältnis und beschränkt sich nicht auf Fragen des Unterrichts. Escher berichtet darin von seinen schulischen Fortschritten, von einem in die Innerschweiz unternommenen Ausflug und auch von erwarteten Ernteerträgen. In späterer Zeit pflegten Escher und Schweizer einen unregelmässigen Kontakt. Die sporadischen Briefe beschränken sich im wesentlichen auf Geschäftliches in Hochschulangelegenheiten. Schweizer verfolgte die Karriere seines ehemaligen Schülers freundschaftlich-väterlich und hielt an Eschers Begräbnis 1882 die Abdankungsrede.11

9Ein freundschaftliches Verhältnis pflegte Escher mit Heinrich Schweizer, der in der zweiten Hälfte der 1820er Jahre als Theologiestudent zu den ersten Hauslehrern Eschers zählte. Nachdem Schweizer 1830 die Pfarrstelle in Bubikon übernommen hatte, pflegten er und Escher einen regelmässigen, gerne in scherzhaftem Ton gehaltenen Briefwechsel, verbunden mit gegenseitigen Besuchen und gemeinsamen Ausflügen. Schweizer stand in enger Verbindung mit der Familie Escher und blieb ein häufiger und gerngesehener Gast im Belvoir. Nachrichten über Eschers Familie und das Leben im Belvoir bilden wichtige Elemente im schriftlichen Austausch Alfred Eschers mit Heinrich Schweizer . So berichtet Escher über den Umzug ins Belvoir oder die Konfirmation seiner Schwester Clementine . Schweizer seinerseits schildert Escher bei dessen Abwesenheit in lebhaften Worten das Leben der Belvoir-Bewohner. Auch Nachrichten aus der lokalen oder nationalen Politik und Informationen aus Schweizers Pfarrgemeinde finden auf den Briefseiten Platz. 1837 wurde Schweizer Pfarrer in Schwerzenbach, 1841 in Rüti. Die freundschaftliche Beziehung mit Escher blieb während vieler Jahre bestehen; für die Zeit nach 1850 aber liegen keine erhaltenen Briefe mehr vor.12

10Ab 1832 wohnte im Belvoir der ordinierte Theologe Oswald Heer, der sich der Naturwissenschaft zugewandt hatte und von Heinrich Escher, Alfreds Vater, als Verwalter von dessen entomologischer Sammlung angestellt wurde. Heer, später als Professor an der Universität Zürich und am Eidgenössischen Polytechnikum Naturwissenschaftler von internationalem Ruf, wurde für Escher zur wichtigen Bezugsperson und zum Freund. Heer wohnte mehrere Jahre im Belvoir und übte grossen Einfluss auf Escher aus. Durch gelegentlich erteilten naturwissenschaftlichen Unterricht weckte er Eschers Interesse für Botanik und Zoologie. Weil Heer als Hausgenosse im Belvoir wie ein Mitglied der Familie behandelt wurde, war sein Verhältnis mit Alfred Escher schon von früh an ein freundschaftliches, und diese besondere Freundschaft begleitete die beiden ihr ganzes Leben. Durch die enge Verbindung Heers zu Eschers Familie bildeten Nachrichten aus dem Belvoir einen wichtigen Punkt in ihrem Briefwechsel. Escher schrieb Heer, der ab 1834 als Privatdozent, ab 1835 als ausserordentlicher Professor an der Universität Zürich Botanikvorlesungen hielt , auch über seine naturwissenschaftlichen Expeditionen. Im Januar 1882 erinnerte Heer in einem Brief an Escher wehmutsvoll an die exakt 50 Jahre zurückliegende erste Begegnung bei seiner Ankunft im Belvoir.13

11Ein Jugendfreund Eschers, mit dem er bereits in der Sonntagskameradschaft Freundschaft geschlossen hatte, war sein entfernter Verwandter, der spätere Oberrichter Jakob Escher aus der Kaufmannsfamilie der Escher im «Wollenhof». Die beiden Escher besuchten ab 1834 dieselbe Klasse des Gymnasiums und begannen 1837 gemeinsam das Studium der Rechte in Zürich. In ihren Briefen, geschrieben wesentlich in den Jahren 1838/39 und 1843, pflegten sie einen ausführlichen Gedankenaustausch. In vielseitigen Korrespondenzen schilderten sie sich ihre Eindrücke von Reisen im In- und Ausland, von den ausländischen Universitäten, an denen sie studierten, und den Professoren, von denen sie unterrichtet wurden. Sie unterhielten sich auch über ihr gemeinsames Studienfach, die Rechtswissenschaft, und wie sie diese nach dem Studienabschluss am sinnvollsten weiter betreiben wollten . Jakob Escher erscheint hier als ein enger Vertrauter, dem Alfred seine Gedanken zu politischen und wissenschaftlichen Fragen mitteilt. Zugleich kommt im jeweiligen Stil und in ihren Betrachtungen ihre unterschiedliche Persönlichkeit zum Ausdruck: Alfred zeigt sich hier jugendlich-enthusiastisch-feurig, Jakob hingegen zurückhaltend-nüchtern. 1839 führten die unterschiedlichen politischen Auffassungen des radikal-liberalen Alfred und des konservativen Jakob zu einer Abkühlung des Verhältnisses. Als sie sich 1842/43 gemeinsam in Paris aufhielten, fand eine Annäherung statt. Das wiederhergestellte Freundschaftsverhältnis war aber nicht von Bestand; der Kontakt wurde schon bald abgebrochen. Die politischen Gegensätze waren zu schwerwiegend. Alfred und Jakob Escher respektierten sich aber stets und standen sich nie als persönliche Feinde gegenüber.14

12Auch Friedrich von Wyss kannte Escher bereits aus der Sonntagskameradschaft. Er besuchte dieselbe Klasse des Gymnasiums wie Alfred und Jakob Escher und entschied sich 1837 wie diese, in Zürich das Studium der Rechte aufzunehmen. Von Wyss war für Alfred Escher aber zu keiner Zeit ein Jugendfreund, wie Jakob Escher einer war. Als Schul- und später Studienkollegen pflegten die beiden zwar einen zumindest äusserlich kameradschaftlich-freundlichen Umgang. Doch mit Alfred Eschers zunehmender Hinwendung zur radikal-liberalen Politik gegen Ende der 1830er Jahre stand von Wyss, der wie Jakob Escher aus einer konservativen Familie stammte, in politischen Fragen stets in Opposition zu Alfred Escher. Ein regelmässiger Briefwechsel zwischen Escher und von Wyss bestand wohl zu keiner Zeit. Der einzige erhaltene Brief Eschers an von Wyss, ein kurzes, in Latein verfasstes Billett, beinhaltet eine Anfrage zum gemeinsamen Lernen im Hinblick auf die Abschlussprüfungen am Gymnasium. Das Verhältnis zwischen von Wyss und Escher war schon zu Gymnasialzeiten Belastungen ausgesetzt, denn von Wyss verspürte eine starke Abneigung gegen den Menschen Escher und dessen Charakter und äusserte sich Dritten gegenüber wiederholt negativ über ihn. Wie bei seinem Halbbruder, dem Historiker Georg von Wyss, war politische und persönliche Antipathie gegenüber Escher bei Friedrich von Wyss nicht zu trennen. 1839 führten die Meinungsverschiedenheiten unter den Studenten in den Fragen von Straussenhandel und Zürichputsch zum endgültigen Bruch zwischen von Wyss und Escher. Ihre Feindschaft machte sich später bemerkbar, etwa als Escher 1851 als damaliger Erziehungsdirektor von Wyss' Berufung zum ordentlichen Professor für deutsches Recht an der Universität Zürich verhinderte.15

13 Von Wyss' Vetter in Bern, den späteren Historiker Egbert Friedrich von Mülinen, kannte Escher von dessen vorübergehender Mitgliedschaft bei der Sonntagskameradschaft . Von Mülinen besuchte während eines Jahrs das Gymnasium Zürich, ging aber 1834, noch vor Eschers Eintritt, nach Neuenburg . Zwischen 1834 und 1837 pflegten die beiden einen mehr oder minder regen Briefverkehr, in dem immer wieder Versäumnisse beim Schreiben beklagt werden. Von Mülinen fühlte sich Escher freundschaftlich verbunden. Er schrieb Escher von seinen Erfahrungen und alltäglichen Problemen, von der Schule, vom Studium und von gemeinsamen Bekannten, wie den Brüdern Georg und Friedrich von Wyss. Von Mülinen bemühte sich, Escher zum gemeinsamen Studium zu bewegen, und hoffte, mit ihm die Wohnung teilen zu können. Dieser Plan liess sich aber nicht verwirklichen, und nach 1837 bricht der Briefwechsel ab. Vermutlich entfremdete sich von Mülinen, Spross einer konservativen Berner Patrizierfamilie, im Gefolge der Gebrüder von Wyss von Escher.

14Den Glarner Johann Jakob Tschudi, später Naturforscher, Arzt und Schweizer Gesandter in Wien, lernte Escher 1834 beim Eintritt ins Gymnasium kennen. Verbunden durch ihre naturkundlichen Interessen, schlossen Tschudi und Escher rasch Freundschaft, und Tschudi betrachtete Escher als seinen einzigen Freund. Tschudi trat bereits nach zwei Jahren aus dem Gymnasium aus und verliess 1837 Zürich, um sich als Naturforscher zu betätigen – ein Weg, der ihn zunächst nach Neuenburg und 1838, gerade einmal zwanzigjährig, auf eine mehrjährige Forschungsreise nach Südamerika führte. Wiederholt berichtete er Escher in ausführlichen Briefen von seinen Erlebnissen und von seinen naturwissenschaftlichen Forschungen und Vorhaben . Tschudi bot seinem Freund Einblicke in sein Gefühlsleben und seine Gedankenwelt während der langen Abwesenheit von der Heimat. Die Briefe an Escher zeigen, dass sich Tschudi diesem trotz der räumlichen Trennung in herzlicher Freundschaft verbunden fühlte – als Zeichen für ihre Freundschaft trug er einen Haarring von Escher bei sich. Aber auch dieses Freundschaftspfand konnte nicht verhindern, dass sich die beiden über die Jahre etwas auseinanderlebten. Gleichwohl blieb der freundschaftliche Kontakt auch nach Tschudis Rückkehr nach Europa 1843 bestehen.16 Tschudis Schilderungen aus Südamerika, gesehen mit den Augen eines Naturforschers des 19. Jahrhunderts, sind aus kulturhistorischer Sicht interessant. Gewisse Formulierungen und Ansichten befremden jedoch aus heutiger Perspektive. Das Bild, das Tschudi von den Bewohnern Perus zeichnet, ist von einer rassistischen Grundhaltung geprägt. Tschudi erachtet die weisse Rasse den anderen Rassen gegenüber als geistig und moralisch überlegen. Die schwarze Bevölkerung Südamerikas ist für ihn minderwertig, und er rückt sie gar in die Nähe von Tieren.

15An der Universität Zürich schloss Escher weitere Freundschaften, die für ihn während seiner Studentenzeit und zum Teil auch darüber hinaus von grosser Bedeutung waren. Dazu gehörte der St. Galler Medizinstudent Carl Rudolf Sinz, den Escher in den Sitzungen der Zürcher Sektion des Zofingervereins kennenlernte. Ihr gemütvolles Freundschaftsverhältnis entsprach den Idealvorstellungen des Zofingervereins, und sie teilten ähnliche Ansichten über Zweck und Wesen des Vereins. Ausführliche Nachrichten über die Vorgänge in der Zürcher Sektion des Vereins bildeten denn auch einen wesentlichen Aspekt in ihrer Korrespondenz. Vor allem in einem für ihn wichtigen Punkt fühlte sich Escher von Sinz verstanden, nämlich in seiner starken Bindung an seine Eltern . Das Wintersemester 1838/39 verbrachten sie zusammen mit weiteren Schweizer Freunden gemeinsam in Berlin. Aber Spannungen während dieser Zeit und darauffolgende schriftliche Auseinandersetzungen belasteten ihre Freundschaft vorübergehend. Dabei sprachen sie die Problematik ihrer Freundschaft offen an, und gerade Sinz betrachtete diese auch von einem allgemeinen philosophischen Standpunkt aus. Sympathie und Zuneigung waren für die folgenden Jahre weiterhin vorhanden. In ihren Ansichten und ihren Erwartungen an das Leben nach dem Studium entfernten sie sich aber immer mehr voneinander. Sinz gab Escher bereits ab 1840 zu verstehen, dass ihm jegliche Form von Radikalismus widerstrebe – die extremen Positionen sowohl der konservativen wie der radikal-liberalen Partei, aber auch die Sturheit, mit der Escher für eine bestimmte politische Position Stellung bezog. Sinz selbst nahm von der Parteipolitik Abstand und wollte sich ganz auf seinen Beruf als Arzt konzentrieren. Für diese Haltung konnte Escher ebensowenig Verständnis aufbringen wie Sinz für jene Eschers. Sinz war 1844/45 während zweier Semester Privatdozent an der Universität Zürich, beendete dann aber seine Hochschulkarriere, nicht zuletzt aus finanziellen Gründen. In seinen Augen war Escher als Erziehungsrat für sein frühes Ausscheiden aus der Universität mitverantwortlich, da er zumindest nichts unternommen hatte, um Sinz als Dozent zu halten. In der Folge brach der Kontakt zwischen Escher und Sinz, der später als Militärarzt lange Zeit in Italien tätig war, wohl vollständig ab.17

16 Eine erste flüchtige Bekanntschaft mit dem Medizinstudenten Daniel Ecklin aus Basel, einem aktiven Turner und engagierten Zofinger, machte Escher bei Turnfesten, und anlässlich des Zofingerfests im Herbst 1837 schlossen sie Freundschaft. Ganz im Geiste der romantisierten Freundschaftsvorstellung der Zofinger erscheint diese Verbindung in Ecklins Briefen geprägt von einem Gefühl inniger Verbundenheit und wahrer brüderlicher Liebe. Neben den oft in blumigen Worten verfassten Beschwörungen ihrer Freundschaft und Zuneigung bildet der Zofingerverein das zentrale Thema von Ecklins Briefen . Bereits im Laufe des Jahres 1839 werden die Briefe aber seltener und enthalten kritische Bemerkungen über diesen Umstand. Escher und der fünf Jahre ältere Mediziner, die nie längere Zeit gemeinsam am selben Ort verweilten, entfremdeten sich voneinander. Ab 1840 sind keine Korrespondenzen mehr erhalten, sonstige Hinweise auf persönliche Kontakte gibt es ebenfalls nicht.

17Andere in die Studentenzeit zurückreichende Freundschaften wurden zu Lebensfreundschaften. An erster Stelle ist hier Johann Jakob Blumer zu nennen, der spätere Ständerat und Bundesrichter, der wie Escher schon früh in die Politik einstieg. Ein Blick auf den Umfang der überlieferten Korrespondenz lässt die Bedeutung dieser Freundschaft erahnen: Ein Viertel der rund 200 aus dem Zeitraum des vorliegenden Bandes erhaltenen Briefe stammt aus Blumers Feder, 15 davon wurden zur Publikation ausgewählt. Nicht erhalten sind die Gegenbriefe Eschers. Diese fielen 1861 dem Brand von Glarus zum Opfer. Blumer, der in Schaffhausen das Gymnasium besuchte, begegnete Escher zum ersten Mal an einem Treffen der Turnvereinssektionen von Schaffhausen und Zürich 1836 auf dem Irchel. 1837 nahm Blumer zeitgleich mit Escher das Rechtsstudium in Zürich auf. Dort waren beide im Zofingerverein aktiv und setzten sich oft für dieselben Anliegen ein. Die beiden Freunde studierten 1838 und 1839 gemeinsam während zweier Semester in Bonn und Berlin, wo sie sich jeweils die Wohnung teilten. Nachdem Blumer 1840 sein Studium abgeschlossen hatte und nach Glarus zurückgekehrt war, entwickelte sich ein reger Briefwechsel, in dem sie sich über alles aussprachen, was sie beschäftigte. Persönliche Nähe der Familien trug dazu bei, ihr Verhältnis zu festigen. Blumer und Escher waren bis zu Blumers Tod 1875 in unverbrüchlicher Freundschaft verbunden. Die Korrespondenz der beiden Freunde umspannt ein breites Spektrum an Themen. Sie unterhielten sich etwa über die Art ihrer Freundschaft, über ihr Studium oder über den Zofingerverein . Auch korrespondierten sie über ihre jeweiligen wissenschaftlichen Beschäftigungen und diskutierten die Fragen, die sich bei Eschers Dissertation oder Blumers Beschäftigung mit der glarnerischen Rechtsgeschichte auftaten .

18Auch persönliche Angelegenheiten wurden thematisiert, wie etwa Blumers Verlobung bzw. die in diesem Zusammenhang evident werdenden unterschiedlichen Ansichten Eschers und Blumers über das Heiraten. Mit regelmässig geschriebenen Briefen , die mal länger, mal kürzer ausfielen, hielten sie ihre umfangreiche Korrespondenz aufrecht und sprachen darin weiters politische Themen an – sei es in ihren jeweiligen Heimatkantonen Zürich und Glarus oder Vorfälle in anderen Kantonen –, tauschten sich über Familiäres aus, über lokalgeschichtliche Ereignisse wie das Sechseläuten in Zürich oder das Fahrtsfest in Näfels oder über Ausflüge, die sie unternahmen. Kurz: Escher und Blumer schrieben sich über alles, worüber sich Freunde unterhalten konnten. Als führende liberale Politiker korrespondierten sie über die grossen Fragen der Schweiz.18

19Wie Blumer lernte Escher einen andern Glarner, Kaspar Lebrecht Zwicky, 1836 am Turnfest der Sektionen Schaffhausen und Zürich auf dem Irchel kennen, wo sie nach den Worten Zwickys «sogleich besondere Freundschaft schlossen».19 1837 nahm Zwicky an der Universität Zürich das Theologiestudium auf und war dort 1837/38 gemeinsam mit Escher Mitglied des Zofingervereins. Im Herbst 1838 freute sich Escher darauf, neben Blumer und Sinz auch Zwicky als Hausgenossen in Berlin zu erhalten. Gleichwohl ist lediglich ein Brief von Zwicky an Escher aus der Studentenzeit erhalten. Darin unterrichtet er Escher ausführlich über all das, was ihm seit ihrem letzten Treffen widerfahren ist. Zwicky selbst schreibt in diesem Brief vom Februar 1842, dass er und Escher, trotz ihrer langjährigen Freundschaft, sich doch erst jetzt wirklich nahegekommen seien. In der Folge blieben Escher und Zwicky, der 1842 Pfarrer in Betschwanden und 1854 in Obstalden wurde, in lebenslanger Freundschaft verbunden. Zwicky ging, wie er in seinen Erinnerungen festhielt, im Belvoir ein und aus.201858 wurde er Taufpate von Eschers Tochter Lydia, und nach dem Tod von Eschers Ehefrau Augusta 1864 taufte die Familie Zwicky der Verstorbenen zu Ehren ihr neugeborenes Kind auf den Namen Augusta.21

20Auch Eschers Freundschaft mit dem späteren St. Galler Regierungsrat und Ständerat Arnold Otto Aepli bestand über den Studienabschluss hinaus. Escher lernte Aepli während seines Berliner Semesters 1838/39 kennen; danach studierten die beiden gemeinsam in Zürich und waren dort auch gemeinsam im Zofingerverein. Die beiden politisch interessierten Juristen pflegten bereits während ihres Studiums ein freundschaftliches Verhältnis und standen bis 1882, Eschers Todesjahr, in Kontakt. Gemeinsamkeit bildete nicht zuletzt ihre liberale Politik, für die sie auf nationaler Ebene oft im gleichen Sinne tätig waren. Escher und Aepli pflegten einen ausführlichen politischen und juristischen Meinungsaustausch. Die aus der Studentenzeit überlieferten Briefe hingegen enthalten zwar vereinzelt Mitteilungen über ihre jeweilige Situation, sind zumeist aber recht knapp gehalten und dabei gerne auch mit humoristischen Anspielungen versehen.

21Eine besondere Stellung unter den Korrespondenten Eschers nimmt sein Vetter ein, der Neffe von Eschers Grossmutter väterlicherseits, Friedrich Ludwig Keller. Der 1799 geborene Jurist war als Haupt der radikal-liberalen Partei im Kanton Zürich und als Professor der Rechte an der Universität im politischen wie wissenschaftlichen Leben Zürichs eine prominente Persönlichkeit. Auch für Escher war Keller von grosser Bedeutung als Vorbild, Mentor und Ratgeber. Eschers Entscheid zum Studium der Rechte wurde von Kellers Vorbild wesentlich beeinflusst,22 und in seinen politischen Ansichten während seiner Studienzeit war er ein energischer Verfechter der von Keller und dessen Partei vertretenen Ansichten. Escher teilte Keller seine Eindrücke und Erfahrungen von deutschen Universitäten und den dortigen Rechtsprofessoren mit. Vor allem aber ersuchte er ihn um Rat bezüglich seines wissenschaftlichen Werdegangs. Keller erläuterte ihm, auf welche juristischen Fächer er sich konzentrieren sollte, und gab ihm Ratschläge, wie er sich am vorteilhaftesten in der Rechtswissenschaft bilden könne. An der Universität Zürich belegte Escher bevorzugt Veranstaltungen seines Vetters. 1842 reichte er dann seine Dissertation bei Keller ein, die er ihm an erster Stelle widmete. Nach seinem Studium trat Escher in politischer Hinsicht als führendes Mitglied der Zürcher Radikal-Liberalen und kurze Zeit auch in wissenschaftlicher Hinsicht als Privatdozent an der Universität Zürich in die Fußstapfen seines Verwandten und Vorbilds.

Kommentareinträge

1 Vgl. Jung, Escher, S. 34–46.

2Es war damals in Zürich üblich, Gesellschaften von gleichaltrigen Jugendlichen zu bilden. Diese waren nach Geschlechtern getrennt und hiessen bei den Knaben Kameraden, bei den Mädchen Gespielen. Die Mitglieder stammten üblicherweise aus etwa drei Jahrgängen; so bestand Eschers Kameradschaft hauptsächlich aus Mitgliedern, die in den Jahren 1817, 1818 oder 1819 geboren waren. Die Kameradschaften trafen sich wöchentlich oder alle vierzehn Tage an Sonntagen und bestanden oft noch im Erwachsenenalter. Vgl. Escher, Autobiographie Jakob Escher, S. 182–188; Wyss, Jugenderinnerungen, S. 251–252.

3 Vgl. Jung, Escher, S. 55–56.

4 Vgl. Jung, Escher, S. 65–80; Schmid, Escher, S. 77–88, 98–110, 138–144.

5 Vgl. Jung, Aufbruch, S. 275–279. – Zu Eschers Krankheitsgeschichte vgl. ausführlich Jung, Aufbruch, S. 272–311.

6Zu Lydia Welti-Escher vgl. grundlegend Jung, Lydia Welti-Escher 2009 (Quellen, Materialien).

7Die Darstellungen des Verhältnisses Eschers zu den einzelnen Korrespondenten stützen sich wesentlich auf die überlieferten Briefschaften. Wichtige Aufschlüsse bieten zudem autobiographische sowie biographische Quellen; diese Quellen sind jeweils bei den Kurzbiographien der Korrespondenten aufgeführt. Weitere Literatur ist an Ort und Stelle ausgewiesen.

8Eine Plattform zur Bildung eines Netzwerks war die Akademische Mittwochsgesellschaft, in der sich ab 1842 Escher und seine ehemaligen Studienkollegen versammelten. Vgl. Jung, Escher, S. 130–133.

9 Vögelins Bewerbung blieb ohne Erfolg; die Stelle am Gymnasium erhielt Eschers Studienfreund Johannes Honegger. Vgl. Vögelin, Anton Salomon Vögelin, S. 56–59.

10 Vgl. Jung, Escher, S. 38–39.

11 Vgl. Jung, Aufbruch, S. 13–16.

12 Vgl. Jung, Escher, S. 62–65; Helfenstein, Escher und Schweizer. – Helfenstein nimmt an, dass sich Escher und Schweizer auseinanderlebten, da «das bescheidene Sitzenbleiben des einen, der steile Aufstieg des andern eine Spannung erzeugte, der ihre Freundschaft auf die Dauer nicht standhielt». Helfenstein, Escher und Schweizer, S. 83.

13 Vgl. Jung, Aufbruch, S. 67–76.

14 Vgl. Jung, Escher, S. 57–59; Schmid, Escher, S. 76–77, 151–154.

15 Vgl. Jung, Escher, S. 56–57, 66; Schmid, Escher, S. 76, 151.

16 Vgl. Jung, Escher, S. 59–62.

17 Vgl. Schmid, Escher, S. 154–156.

18 Vgl. Jung, Escher, S. 66–67; Schmid, Escher, S. 77, 147–151.

19 Zwicky, Jugenderinnerungen, S. 16.

20 Vgl. Zwicky, Jugenderinnerungen, S. 9.

21 Vgl. Jung, Escher, S. 108–110, 114.

22 Vgl. Jung, Escher, S. 65; Schmid, Escher, S. 63–65.

Kontexte