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Johann Andreas von Sprecher | 18191882

Bündner Lehrer, Beamter, Redaktor, Historiker und Schriftsteller: Haus- und Privatlehrer in Genf (1840/41), Chur (1841–1843), Basel (1843–1845), Wien (1845–1847), Siebenbürgen (1847–1849), Bern (1852/53) und Thalheim (1853/54); Sekretär der Bundeskanzlei (1851), Aktuar des bündnerischen Erziehungsrates und der Armenkommission (1854–1864); Redaktor des «Wiener Eleganten» (1845/46) und der Wiener «Gegenwart» (1847), des «Bundes» (1851/52) und der «Neuen Bündner Zeitung» (1861–1865); Antiquar und Privatgelehrter in Chur (1865–1882); Verfasser zahlreicher historischer Werke und Romane, u. a. Neubearbeitung des «Geographisch-statistischen Handlexikon der Schweiz» (1856), «Geschichte der Republik der drei Bünde im 18. Jahrhundert» (1872–1875), «Donna Ottavia» (1878) und «Die Familie de Sass» (1881).

Von Sprecher diente im ungarischen Befreiungskrieg als Soldat der Nationalgarde (1848/49) und als Leutnant der Honvéd-Armee (1849). Infolgedessen kam er in österreichische Kriegsgefangenschaft nach Pest (1849/50).

Vgl. Grass, von Sprecher; Graubündner Kantonalbank, Bedeutende Bündner II, S. 73–86; HLS online, Sprecher Johann Andreas von; Blaser, Bibliographie, S. 231.

Erwähnungen von Johann Andreas von Sprecher | 1819–1882

In Briefen: 4

In Überblickskommentaren: 1

Briefe von und an Johann Andreas von Sprecher | 1819–1882