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Johannes Scherr | 18171886

Demokratischer württembergischer Politiker, Literaturhistoriker und Publizist: Mitglied der württembergischen Abgeordnetenkammer (1848/49); Lehrer am Institut für Taubstumme seines Bruders Ignaz Thomas Scherr in Winterthur (1840–1843), Privatdozent für Geschichte und deutsche Literatur an der Universität Zürich (1850–1852), Professor für Geschichte und deutsche Literatur am Eidgenössischen Polytechnikum in Zürich (1860–1886); Chefredaktor des «Landboten» (1855–1857), Verfasser von Werken zur deutschen Kultur-, Sitten- und Literaturgeschichte.

Scherr wurde 1849 aufgrund seiner Tätigkeit im Stuttgarter Demokratischen Verein zu 15 Jahren Haft verurteilt, worauf er in die Schweiz floh.

Vgl. HLS online, Scherr Johannes; ADB XXXI, S. 125–130; NDB XXII, S. 703–704; Historische Vorlesungsverzeichnisse UZH online, Scherr Johannes; Gagliardi/Nabholz/Strohl, Universität Zürich, S. 606, 855, 986; Tschepego, Johannes Scherr online ; Oechsli, Polytechnikum I, S. 331; HBLS VI, S. 165; Blaser, Bibliographie, S. 599.

Erwähnungen von Johannes Scherr | 1817–1886

In Briefen: 5

In Überblickskommentaren: 1

Briefe von und an Johannes Scherr | 1817–1886