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Personen

Karl Emanuel Müller | 18041869

Katholisch-konservativer Urner Politiker, Bauingenieur und Unternehmer: Tagsatzungsgesandter (UR, 1840; LU, 1846), Regierungsrat (LU, 1846/47; UR, 1850–1852, 1856–1869, Landesstatthalter 1850–1852, Landammann 1856–1859, 1864–1866, Pannerherr 1866–1869), Ständerat (UR, 1861–1863); Strasseninspektor des Kantons Glarus (1839/40); Mitgründer, Teilhaber und Verwaltungsrat der Postdampfschifffahrts-Gesellschaft (1847–1853, 1855–1869, Präsident 1847–1849), Teilhaber der Papierfabriken in Horw und Kriens (1847–1866), Mitgründer und Inhaber einer Papierfabrik in Isleten (1853–1869), Mitglied des Gotthardkomitees (1860–1863), Mitglied des Ausschusses der Gotthardvereinigung (1863–1869); Mitglied des Kriegsrats des Sonderbunds (1847).

Müller war als Ingenieur bei der Planung und Ausführung diverser Bauprojekte beteiligt, u. a. bei der Schöllenenstrasse (1828–1830), der Nydeggbrücke in Bern (1840–1844) sowie der Axen-, Oberalp- und Furkastrasse (1860–1866). Er war ein früher Befürworter einer Gotthardeisenbahn mit Scheiteltunnel.

Vgl. Stadler-Planzer, Müller; Gruner, Bundesversammlung I, S. 299–300; HLS online, Müller Karl Emanuel.

Erwähnungen von Karl Emanuel Müller | 1804–1869

In Briefen: 44

Briefe von und an Karl Emanuel Müller | 1804–1869