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Gottfried Keller | 18191890

Zürcher Schriftsteller, Publizist, Beamter und liberaler Politiker. Keller gilt als einer der bedeutendsten Autoren der Schweizer Literaturgeschichte. Ausgewählte Werke: «Der grüne Heinrich» (1854/55), «Die Leute von Seldwyla» (1856), «Zürcher Novellen» (1876/77), «Gesammelte Gedichte» (1883), «Martin Salander» (1886); Redaktor der NZZ (1846–1848, 1866–1884); erster Staatsschreiber (1861–1876), zweiter Sekretär des Verfassungsrats (1868), dritter Staatssekretär des Kantonsrats (1869); Grossrat (1861–1866).

Keller und Alfred Escher verband eine lebenslange Freundschaft. Keller war häufiger Gast im Belvoir, wo ihn auch noch nach Eschers Tod 1882 dessen Tochter Lydia gerne empfing. Escher unterstützte Keller etwa durch die Vermittlung von Stipendien und setzte sich für seine Wahl zum Staatsschreiber ein. Keller seinerseits setzte sich wiederholt publizistisch für Escher ein.

Vgl. NZZ, 16. Juli 1890, 17. Juli 1890, 19. Juli 1890 (Nekrolog); Ermatinger, Gottfried Keller; HLS online, Keller Gottfried; HBLS IV, S. 473; NDB II, S. 437–455; ADB LI, S. 486–505; Blaser, Bibliographie, S. 1202; Jung, Aufbruch, S. 140–141; HKKA.

Erwähnungen von Gottfried Keller | 1819–1890

In Briefen: 4

Briefe von und an Gottfried Keller | 1819–1890