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Josef Anton Henne | 17981870

St. Galler Historiker, radikaler Politiker und Publizist: Lehrer am Institut Fellenberg in Hofwil (1822/23), Lehrer für Geschichte und Geographie an der katholischen Kantonsschule St. Gallen (1834–1841), ausserordentlicher Professor für Geschichte an der Universität Bern (1842–1855, Dekan 1847–1850), Lehrer für Geschichte am Gymnasium Bern (ab 1843); Stiftsarchivar (1826–1834), Staatsarchivar (1826–1834) und Stiftsbibliothekar (1855–1861) in St. Gallen; Verfassungsrat (1830/31), Grossrat (1833–1835, 1837–1839, ab 1861), Präsident des katholischen Erziehungsrats (1833–1835); Sekretär des Erziehungsdepartements (1862–1870); Verfasser von Volksliedern, Dichtungen und historischen Darstellungen, u. a. «Diviko und das Wunderhorn» (1826), «Lieder und Sagen aus der Schweiz» (1827), «Neue Schweizerchronik für's Volk» (3 Bde., 1828–1834), «Allgemeine Geschichte von der Urzeit bis auf die heutigen Tage» (2 Bde., 1845/46), Herausgeber des «Freimüthigen» (1830–1838, 1857).

Mitglied des Schweizerischen Zofingervereins (Sektion Freiburg im Breisgau 1821/22).

Henne gehörte bei den Münsinger Versammlungen 1850 zu den Anführern der radikalen Partei um die Gebrüder Ludwig und Wilhelm Snell.

Vgl. Reinacher, Henne; Reinacher, Erinnerungen; HLS online, Henne Josef Anton; ADB XI, S. 763–766; HBLS IV, S. 183–184; Blaser, Bibliographie, S. 411; Staatskalender SG 1839, 1861/62.

Erwähnungen von Josef Anton Henne | 1798–1870

In Briefen: 3

Briefe von und an Josef Anton Henne | 1798–1870