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Ferdinand von Dusch | 18191889

Badischer Diplomat, Politiker und Hofbeamter: Geschäftsträger (1853–1861) und Ministerresident (1861–1871) des Grossherzogtums Baden in Stuttgart und in Bern; Mitglied des Ministeriums des Grossherzoglichen Hauses, der Justiz und des Auswärtigen (1872, 1878); Hofjunker (ab 1841), Kammerjunker und Legationssekretär im Ministerium des Großherzoglichen Hauses (ab 1845), Beamter im Reichsministerium (provisorische Zentralgewalt) in Frankfurt (1848/49), Kammerherr und Legationsrat (ab 1853), Geheimrat (1872/78).

Als Gesandter Badens vertrat von Dusch sein Land in Bern während des Neuenburgerhandels (1856/57) und war an verschiedenen Staatsverträgen zwischen Baden und der Schweiz massgeblich beteiligt, u. a. an einem Vertrag über die Freizügigkeit (1856) und an einem Niederlassungsvertrag (1863). 1882 wurde er in den erblichen Freiherrenstand erhoben.

Vgl. Großherzoglich Badisches Staats- und Regierungsblatt XXXIX (1841), S. 157; Staats-Anzeiger für das Großherzogthum Baden 1872, S.151; Aus den Verhandlungen des schweizerischen Bundesrates, in: BBl 1853 II, S. 654; Aus den Verhandlungen des Schweiz. Bundesrates, in: BBl 1861 II, S. 45; Aus den Verhandlungen des schweizerischen Bundesrates, in: BBl 1871 III, S. 589–590; Badische Biographien IV, S. 90–91; Bringmann, Diplomatie, S. 24–25.

Erwähnungen von Ferdinand von Dusch | 1819–1889

In Briefen: 25

Briefe von und an Ferdinand von Dusch | 1819–1889