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Korrespondenz: Alfred Escher – Josef Zingg

AES B3621 | SBB Historic VGB_GB_SBBGB01_053

Alfred Escher an Josef Zingg, Zürich, Samstag, 9. April 1864

Schlagwörter: Krankheiten

Briefe

Hochgeachteter Herr Regierungsrath!

Für Ihr freundliches Anerbieten, mir Morgen (Sontag) einen Besuch in Zürich zu machen, sage ich Ihnen meinen besten Dank. Wie sehr es mich auch freuen würde, Sie einmal in meinem Hause begrüßen zu können, so muß ich leider unter den abhaltenden Umständen auf dieses Vergnügen verzichten. Ich bin nämlich gesundheitlich so angegriffen, daß ich mich heute Abend & morgen ganz abzuschließen gedenke. Der Arzt hat mir viel weiter gehende Maaßregeln beliebt machen wollen. Ob ich am Montage nach Olten kommen kann, steht dahin. Ich hoffe es. Wenn es| mir auch nur einigermaßen erträglich zu Muthe ist, so können Sie auf mein Erscheinen zählen. Ich will also gerne sagen: Auf Wiedersehen!

In freundschaftlicher Hochachtung
ganz Ihr

Dr A Escher

Zürich
9 April 1864.

Kommentareinträge

Nachträgliche Notiz oben rechts auf Seite 1 von dritter Hand mit Bleistift: «9 April 64» .

Kontexte

  • Arzt Alfred Eschers