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Korrespondenz: Alfred Escher – Josef Zingg

AES B3115 | CH-BAR#J1.67#1000/1363#569*

Josef Zingg an Alfred Escher, Luzern, Mittwoch, 6. März 1878

Schlagwörter: Gotthardbahnprojekt, Krankheiten

Briefe

Gotthardbahn.
DIRECTION.

Hochverehrter Herr Präsident!

Mit herzlichem Bedauern habe ich Ihrem gestrigen Telegramme entnommen, daß Ihr Gesundheitszustand sich in den letzten Tagen wieder eher verschlimmert habe. Hoffentlich ist dieß wesentlich der so äußerst ungünstigen Frühlingswitterung zuzuschreiben, die uns seit 10 Tagen auch sehr stark zugesetzt hat. Ich werde nicht ermangeln, die laufenden Geschäfte bestmöglich zur Abwiklung zu bringen. –

Nur höchst ungerne behellige ich Sie in diesem Augenblike mit geschäftlichen| Angelegenheiten; allein ich glaube doch nicht unterlaßen zu dürfen, Sie von beifolgenden zwei Briefen, die mir diesen Morgen zugekommen sind, in Kenntniß zu setzen & von denen namentlich derjenige des Hrn. Justizrath Stader eine möglichst baldige beruhigende Aufklärung zu erheischen scheint. Darf ich Sie bitten, die nöthigen Aufträge zu ertheilen, daß mir die nöthigen Notizen zukommen, um Hrn. Stader antworten zu können. –

Mit dem herzlichen Wunsche auf Ihre baldige Wiedergenesung verbleibe Ihr freundschaftlich ergebener

J. Zingg.

Luzern d. 6./III. 78.

Kontexte