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Korrespondenz: Alfred Escher – Josef Zingg

AES B2993 | CH-BAR#J1.67#1000/1363#569*

Josef Zingg an Alfred Escher, Luzern, Freitag, 1. Juni 1877

Schlagwörter: Eisenbahngesellschaften Krise/Rekonstruktion, Gotthardbahn-Gesellschaft (GB), Gotthardbahnprojekt, Personelle Angelegenheiten

Briefe

Hochverehrter Herr Präsident!

In dem beifolgenden Exemplare des Berichtsentwurfes betreffend die finanzielle Rekonstruktion des Gotthardbahnunternehmens finden Sie die ganz wenigen Bemerkungen eingetragen, welche ich dazu zu machen habe. Der mit gewohnter Schärfe & Präcision abgefaßte Bericht enthält in gedrängten Zügen alle wesentlichen Momente & ich wüßte demselben Nichts von Bedeutung hinzuzufügen. –

Für den Fall, daß in der nächsten Sitzung | in der ich nicht anwesend sein werde, die Wiederanstellung Bolletis zur Sprache kommen sollte, erlaube ich mir zu bemerken, daß ich besorge, es würde die Rüknahme des gefaßten Beschlußes in verschiedenen Richtungen & wahrscheinlich bezüglich der noch durchzuführenden Reduktionen beim Bahnunterhalt nachtheilig wirken. Hr. Direktor W. hat mir bereits angedeutet, daß man wahrscheinlich beim Personal des Bahnunterhaltes nicht werde reduziren können. –

In ausgezeichneter Hochachtung | verbleibe Ihr freundschaftlich

ergebener

J. Zingg.

Luzern d. 1. Juni 77.

Kontexte