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Korrespondenz: Alfred Escher – Josef Zingg

AES B2797 | CH-BAR#J1.67#1000/1363#569*

In: Jung, Escher Briefe, Band 1, Nr. 239

Josef Zingg an Alfred Escher, Luzern, Samstag, 20. Mai 1876

Schlagwörter: Presse (allgemein), Öffentliche Beteiligungen (Infrastruktur)

Briefe

Hochverehrter Herr Präsident!

Ich sende Ihnen in der Anlage eine Nummer des Luzerner «Vaterland»1, deßen Bemerkungen unter «Luzern» zeigen, welche Stimmungen die neuesten rüksichtslosen Maßregeln unsrer Bauleitung hervorrufen, oder wie man dieselben ausbeutet.2 Es braucht nicht viel um vorauszusehen, in welchem Maße die ohnedieß so schwierige Subventionsfrage durch dergleichen noch erschwert wird.

In ausgezeichneter Hochachtung

Ihr freundschaftlich ergebener

J. Zingg.

Luzern d. 20. Mai 1876.

Kommentareinträge

1 Vgl. Das Vaterland, 20. Mai 1876.

2Im Geschäftsjahr 1876 begann die Gotthardbahn-Gesellschaft, den Personalbestand der technischen Bauleitung zu reduzieren.Vgl. Geschäftsbericht GB 1875, S. 9; Geschäftsbericht GB 1876, S. 16–17; Anonym an Alfred Escher, 11. April 1876, Fussnote 1. – Der angesprochene Artikel im «Vaterland» thematisiert die mit dem Personalabbau einhergehende teilweise Räumung des Verwaltungsgebäudes der Gotthardbahn-Gesellschaft (Bellevue) in Luzern. Vgl. Das Vaterland, 20. Mai 1876.

Kontexte