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Korrespondenz: Alfred Escher – Karl Schenk

AES B2203 | CH-BAR#J1.165#1983/44#67*

Alfred Escher an Karl Schenk, Zürich, Samstag, 22. Juni 1867

Schlagwörter: Bundesrat, Eisenbahnstrecken Konzessionen, Vereinigte Bundesversammlung

Briefe

Hochgeachteter Herr Bundesrath!

Unsere Beantwortung des Zwangsconzessionsbegehrens des Seethalbahncomité's liegt in beiden Sprachen gedruckt vor mir. Wir haben es aber als ein Gebot der Schicklichkeit betrachtet, die Verbreitung des fraglichen Actenstückes erst Statt finden zu lassen, nachdem der Bundesrath seine Schlußnahme in Sachen gefaßt haben wird. Die letztere läßt nun aber länger auf sich warten, als wir annehmen zu sollen glaubten, & wir hätten gerne unsere Antwort den Mitgliedern der Bundesversammlung, während sie noch zu Hause sind, zukommen lassen. Sie wollen mich daher gef. entschuldigen, wenn ich die Bitte an Sie richte, mir gütig mittheilen zu | wollen, auf wann die fragliche Schlußnahme des Bundesrathes in Aussicht zu nehmen sein dürfte.

Hoffend, Sie bald in der Bundesstadt in bestem Wohlsein begrüßen zu können, versichert Sie ausgezeichneter Hochachtung

Ihr freundschaftlich ergebener

Dr A Escher

Zürich
22 Juni 1867

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