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Korrespondenz: Alfred Escher – Karl Schenk

AES B2193 | CH-BAR#J1.165#1983/44#67*

Alfred Escher an Karl Schenk, Zürich, Donnerstag, 18. April 1867

Schlagwörter: Bundesrat, Regierungsrat TG

Briefe

Hochgeachteter Herr Bundesrath!

Gewiß sind Sie nicht weniger als ich durch die Aufnahme unangenehm berührt worden, welche die Ausgleichungsvorschläge in Sachen der RomanshornConstanzer Bahn in der Thurgauischen Eisenbahncommission im Gegensatze zu dem Thurgauischen Regierungsrathe gefunden haben. Häberlin & sein Anhang haben dieses Ergebnis bewirkt!

Es scheint mir sehr wünschbar zu sein, daß wir, bevor die Mittheilung von Thurgau im Bundesrathe behandelt wird, eine mündliche Unterredung pflegen. Wenn Sie damit einverstanden sind, so würde ich künftigen Diens| tag Vormittags 10 Uhr zu diesem Ende hin auf Ihrem Bureau eintreffen. Nur, wenn Ihnen dieß nicht genehm wäre, würde ich eine Antwort von Ihnen erwarten.

Genehmigen Sie, hochgeachteter Herr Bundesrath! die Versicherung ausgezeichneter Hochachtung von

Ihrem freundschaftlich ergebenen

Dr A Escher

Zürich
18 April 1867

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