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Korrespondenz: Alfred Escher – Johann Jakob Blumer

AES B2085 | FA Tschudi

Johann Jakob Blumer an Alfred Escher, Glarus, Montag, 12. September 1864

Schlagwörter: Familiäres und Persönliches, Freundschaften

Briefe

Glarus den 12. Septbr. 1864.

Mein theurer Freund!

Noch bin ich Dir eine Antwort schuldig, betreffend die uns gütigst anerbotnen Andenken an Deine sel. Frau. Meine l. Frau hat sich nach einigem Besinnen entschlossen, Dich um ein Medaillon mit den Haaren der Verewigten zu bitten; es wird ihr dieß eine sehr liebe u. unschätzbare Erinnerung seyn. Was mich betrifft, so weiß ich, da ich eben wenig Schmucksachen zu tragen pflege, in der That nicht, was ich für mich verlangen soll; ich will es dir ganz selbst überlassen. Am liebsten würde mir eigentlich eine ganz gelungne Photographie der Seligen seyn, wenn Dir eine solche zur Ver| fügung steht.

Indem ich hoffe, Dich in der nächsten Woche recht wohl in Bern anzutreffen, grüßt Dich herzlich

Dein treuer

J J Blumer.

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