Navigation

Korrespondenz: Alfred Escher – Johann Jakob Blumer

AES B2037 | FA Tschudi

In: Jung, Escher Briefe, Band 1, Nr. 56 | Gagliardi, Escher, S. 454 (auszugsweise)

Johann Jakob Blumer an Alfred Escher, Glarus, Samstag / Sonntag, 3. / 4. Oktober 1863

Schlagwörter: Alpenbahn (allgemein), Compagnie de Lyon–Genève (LG), Eidgenössische Bank, Eisenbahnen Finanzierung, Eisenbahnstrecken Konzessionen, Familiäres und Persönliches, Gotthardbahnkonferenzen, Grosser Stadtrat Zürich, Grossherzoglich Badische Staatseisenbahnen (BADEN), Haus und Garten (Bewirtschaftung), Presse (allgemein), Schweizerische Nordostbahn (NOB), Vereinigte Schweizerbahnen (VSB), Verrièresbahn, Öffentliche Beteiligungen (Infrastruktur)

Briefe

Glarus den 3./4. Oktober 1863.

Mein theurer Freund!

Als ich nach Basel zum Juristentage1 reiste, konnte ich Dich leider nicht sehen, da ich mich nur wenige Stunden in Zürich aufhielt u. man mir auf dem Bureau der Nordostbahn sagte, daß Du Dich in den «größern Stadtrath»2 verfügt habest. Indessen erfuhr ich dann durch Häberli3, daß Du nach einem angenehmen Aufenthalte in Lugano u. Mailand wohl zurückgekehrt seyest. Gegenwärtig sehe ich nicht voraus, daß ich bald wieder nach Zürich kommen werde, indem die von mir erwartete Einladung zu einer Bundesgerichtssitzung bis zur Stunde noch nicht eingetroffen ist; daher fühle ich mich verpflichtet, Dir über meine persönlichen Verhältnisse, für die Du Dich immer so freundlich interessirst, wieder einmal Auskunft zu geben. | Mit meinem Bein ist es Gottlob! von Monat zu Monat besser gegangen4, so daß ich wieder ganz gut ohne Stock gehen kann u. nur für größere Exkursionen mich noch nicht besonders eigne, weil noch etwas Schwäche zurückgeblieben ist u. ich daher bald müde werde. Unter diesen Umständen hielt ich es nicht für nothwendig eine Badekur zu gebrauchen, die mir in der That gerade in den letzten Monaten am ungelegensten gekommen wäre, da die Vollendung unsrer Hausbaute5 uns noch sehr viel Mühe u. Sorgen verursachte, welche ich doch nicht wohl meiner l. Frau allein überlassen konnte. Nun ist das Haus, wenn auch noch nicht ganz fertig, doch wenigstens bewohnbar: meine l. Mutter6 u. Schwester7, welche im obern Stocke wohnen, sind bereits am 15. u. wir am 29. September eingezogen; meine Schwägerin8 endlich wird im Laufe dieses Monats bei uns ihre Wohnung aufschlagen. Wir gefallen uns sehr wohl in den freund| lichen neuen Räumen, in denen sich alte, liebe Erinnerungen u. das Resultat unsrer eignen Anstrengungen auf eigenthümliche Weise mit einander verbinden. Freilich bleibt noch Manches zu thun übrig, um in Haus u. Garten einen ganz behaglichen Zustand wiederherzustellen; doch hoffen wir, daß noch vor dem Anbruche des Winters das Meiste davon gemacht seyn wird. In diesem Augenblicke könnten wir Euch noch nicht einladen, unser neues Haus zu besichtigen; um so eher hoffen wir aber, daß Ihr im nächsten Frühlinge uns einmal besuchen werdet. In den letzten Jahren wart Ihr so gütig, uns wiederholt «im Leid» zu besuchen; ich darf annehmen, daß Ihr es «allezeit lieber in Freud'» thun werdet.

Wenn auch diese Zeilen nur einen freundschaftlichen u. durchaus keinen geschäftlichen Zweck haben, so halte ich es doch gerade für Freundespflicht, mich offen mit Dir über die große Tagesfrage auszusprechen, welche in diesem | Augenblicke namentlich die östliche Schweiz in zwei entgegengesetzte Lager trennt. Ich bedaure, daß ich zum ersten Male, seitdem wir im öffentlichen Leben uns bewegen, in einer wichtigen Frage nicht mit Dir übereinstimme; doch ist die Differenz zwischen uns wenigstens nicht so groß, wie sie sich gegenwärtig in der Presse unsrer beiden Kantone darstellt. Die Redaktion der «Neuen Glarner Zeitung» hat zwar im Ganzen, wenigstens im Vergleiche zur «St. Galler-Zeitung» in ihren eignen Artikeln eine anständige Haltung beobachtet; dagegen hat sie einige leidenschaftliche, mehr Wuth als Verstand äußernde Artikel aufgenommen, die von Niemandem anders herrührten als von dem Abgesandten der Union Suisse nach Turin, Herrn Nationalrath P. Jenny9. 10 Daß man es in St. Gallen, Chur u. Glarus nicht gerne sah, daß Du Dich dem Gotthard zugewendet hast , während unsere Interessen mehr nach den Graubündner Bergpässen hinweisen, ist sehr begreiflich; aber deßhalb hat man noch kein Recht, Dich zu schmähen u. zu beleidigen, denn in einer wichtigen | materiellen Frage, wie diejenige der Alpenbahnen es ist, muß es Jedem gestattet seyn zu erwägen, nach welcher Seite hin die ihm zunächst liegenden Interessen neigen, u. in Fragen des Interesse's hört die Gemüthlichkeit auf. So weit also gehen wir vollkommen einig; verschiedener Ansicht hingegen sind wir in Bezug auf die Frage der Bundessubsidien, sowie wegen einer allfälligen Concessionirung des Septimer. Ich weiß zwar sehr wohl, daß diese beiden Fragen gegenwärtig noch nicht auf den Traktanden der Bundesbehörden stehen; allein beim Abschlusse der Gotthard-Uebereinkunft11 mußten sie erwogen werden u. sie sind auch erwogen worden.12 Selbst wenn Hr. Felber13 nicht aus der Schule geschwatzt hätte, so hätten eine Reihe von Vorgängen an den Luzerner Konferenzen auch einem Blinden die Augen darüber öffnen müssen, daß man auf eine großartige Subvention aus der Bundeskasse lossteuert. Denn wegen eines unbedeutenden Beitrages, den die betheiligten Kantone u. Eisenbahngesellschaften selbst zusammenbringen | könnten, wird man doch nicht eine Brandfackel der Zwietracht in die Eidgenossenschaft werfen wollen! In diesem Ausdrucke liegt sicherlich keine Uebertreibung; denn wenn schon bis dahin aus dem Art. 21 der Bundesverf.14 beinahe eben so viele schlimme als gute Früchte hervorgegangen sind15, so wäre nun vollends eine Anwendung desselben, welche eine sehr ansehnliche Minderheit der Kantone zwingen würde, mit beizutragen an ein öffentliches Werk, das ihren Interessen die größten Nachtheile bereitet, sicherlich ganz geeignet, eine sehr bedenkliche Spaltung in der Schweiz u. eine tiefgehende Gährung in den überstimmten Kantonen hervorzurufen. Nach meiner Ansicht besteht für die Schweiz die einzig richtige Eisenbahnpolitik darin, daß sie fest und unentwegt an dem Princip des Privatbaues festhält, dem sie ihre bisherige gedeihliche Entwicklung verdankt;16 von diesem Standpunkte aus u. nach dem Grundsatze «principiis obsta»17 habe ich im letzten Winter die Motion Eytel18 be| kämpft, während man, wie mir scheint, dieselbe gar wohl hätte annehmen können, wenn der Bund doch zuletzt irgend eine Alpenbahn bauen helfen soll.19 Geschieht Letzteres, so befürchte ich, daß der Bund sich nicht mit einer unrentabeln Bahn begnügen wird, sondern daß er auch die guten Bahnen wird an sich ziehen wollen, u. daß man also auf einem Umwege beim Rückkaufsprojekte anlangen wird, welches Du u. Deine Freunde im letzten Winter mit so vielem Erfolge bekämpft haben.20 Wäre aber auch diese Besorgniß unbegründet, so würde ich doch schon die Schuldenlast an u. für sich beklagen, in welche die Eidgenossenschaft durch Unterstützung von Alpenbahnen gerathen würde; denn auf diesem abschüssigen Pfade gäbe es sicherlich auch «Nachtragskredite»! Was endlich eine allfällige Concessionirung des Septimer21 betrifft, so sehe ich, wie ich Dir schon in Bern bemerkte, in der That nicht ein, mit welchem Rechte man nach dem Sinn u. Geiste unsers Eisenbahngesetzes dieselbe verweigern könnte, nachdem man | ungeachtet der «militärischen Interessen» die badische Bahn, die Verrièresbahn u. GenfLyon concedirt hat.22 Mit den «militärischen Interessen» ist es eben so weit gekommen, daß man sich in Bern nicht mehr auf dieselben berufen kann, ohne allgemeine Heiterkeit zu erregen. Dieß also mein Standpunkt in der großen Tagesfrage, den ich Dir mit größter Offenheit darlegen wollte!

Und nun wirst Du noch wissen wollen, was ich zu der neu aufgetauchten «Eidgenössischen Bank» sage.23 Ich glaube, sie werde eben so wenig prosperiren wie die «Eidgenössische Zeitung», u. trage meinerseits kein Begehren nach Aktien derselben. Ihr wesentlicher Zweck wird kaum ein anderer seyn als Unterstützung der westschweizerischen Eisenbahnen, u. da wundert es mich in der That, daß man zu diesem Zwecke gegenwärtig noch ein so bedeutendes Kapital im Auslande zusammenbringen kann. Was Hrn. St.'s persönliche Stellung betrifft, so hat er allerdings vom Standpunkte des Privatmanns u. des Fami| lienvaters aus durch seine Erklärung im «Bund» seinen beabsichtigten Austritt aus dem Bundesrathe hinlänglich motivirt. Dagegen wird man es dem politischen Manne niemals verzeihen, daß er das Vaterland in Gefahr erklärte wegen des Eindringens fremder Geldmächte in einem Augenblicke, wo er selbst mit diesen Mächten unterhandelte, um das bis jetzt großartigste Geldinstitut in der Schweiz zu gründen. Viele bisherige Anhänger St.'s sind offenbar durch seinen neuesten Schritt an ihm irre geworden, so daß ich nicht glaube, daß er dadurch an politischem Einflusse gewinnen werde. Schon Sallust24 sagte, die Herrschaft müsse mit denjenigen Mitteln erhalten werden, mit denen sie erobert worden ist; nun aber scheint Hr. St. gerade den entgegengesetzten Weg einzuschlagen. Auf der andern Seite aber glaube ich auch nicht, daß wir Ursache haben, uns über seinen Austritt aus dem Bundesrathe zu freuen; denn da man bei der Ersatzwahl Bern nicht wohl wird übergehen können, so wird wahr| scheinlich einer seiner nächsten Freunde gewählt werden, der dann nicht viel anders als seine Drathpuppe im Bundesrath seyn wird, während die eigentlich handelnde Person alsdann aller Verantwortlichkeit enthoben ist. Eine Veränderung, zu der man sich in der That nicht Glück wünschen kann, namentlich wenn man bedenkt, daß nun auch Fornerod25 durch seine Betheiligung an der Banque fédérale noch inniger an St. gekettet ist.

Doch nun genug des Geplauders, das Dich vielleicht nicht sonderlich interessirt hat! Ich glaubte Dir wieder einmal schreiben zu sollen u. bin nun vom Hundertsten zum Tausendsten gekommen. Meine l. Frau entschuldigt sich der Deinigen26 gegenüber, daß sie wegen der vielen Geschäfte, die für sie mit dem Umziehen verbunden waren, noch nicht dazu gekommen sey ihren letzten Brief27 zu beantworten. Wir beide lassen uns den werthen Deinigen bestens | empfehlen. Herzlich grüßt Dich

Dein treuer

J J Blumer.

Kommentareinträge

1Am 17. September 1863 fand die Versammlung des Schweizerischen Juristenvereins in Basel statt. Vgl. NZZ, 10. September 1863, 19. September 1863.

2Alfred Escher war von 1859 bis 1875 Mitglied des Grossen Stadtrats von Zürich. Vgl. Jung, Aufbruch, S. 145.

3Gemeint ist vermutlich Eduard Häberlin.

4Blumer war bei einem Gang durch sein neues, noch nicht ganz fertiggestelltes Haus ausgeglitten und hatte sich ein Bein gebrochen. Vgl. Heer, Blumer, S. 46.

5Ein Grossbrand zerstörte in der Nacht vom 10. auf den 11. Mai 1861 weite Teile von Glarus. Auch das Haus Blumers fiel den Flammen zum Opfer und musste neu aufgebaut werden. Vgl. Alfred Escher an Johann Jakob Blumer, 5. Juni 1861; Alfred Escher an Johann Jakob Blumer, 4. November 1861; Heer, Blumer, S. 41–43.

6 Anna Katharina Blumer-Heer (1791–1873), Tochter der Susanna Heer-Zwicky und des Ratsherrn Joachim Heer; ab 1811 Frau des Kaufmanns und späteren Appellationsgerichtspräsidenten Adam Blumer.

7 Susanna Tschudi-Blumer (1820–1880), Tochter des Appellationsgerichtspräsidenten Adam Blumer, Witwe des Kriminalrichters Johannes Tschudi.

8Person nicht ermittelt.

9 Peter Jenny (1800–1874), Ratsherr und Nationalrat (GL), Verwaltungsrat der Vereinigten Schweizerbahnen.

10Die im Nachgang zur Gotthardkonferenz vom 7./8. August 1863 entfachte Pressepolemik wird von Gagliardi ausführlich thematisiert. Vgl. Gagliardi, Escher,S. 450–453.

11Gemeint ist die Gotthardübereinkunft, welche an der Gotthardkonferenz vom 7./8. August 1863 in Luzern ausgearbeitet und anschliessend von den einzelnen Mitgliedern der Gotthardvereinigung ratifiziert worden war. Eschers Kurswechsel und die Gotthardkonferenz von 1863, Die Gotthardkonferenz von 1863.

12Im Brief an Blumer vom 11./12. Oktober 1863 verneint Escher diese Behauptung seines Glarner Freundes.

13 Peter Jakob Felber (1805–1872), Chefredaktor der NZZ.

14 «Dem Bunde steht das Recht zu, im Interesse der Eidgenossenschaft oder eines großen Theiles derselben, auf Kosten der Eidgenossenschaft öffentliche Werke zu errichten oder die Errichtung derselben zu unterstützen. Zu diesem Zwecke ist er auch befugt, gegen volle Entschädigung das Recht der Expropriation geltend zu machen. Die nähern Bestimmungen hierüber bleiben der Bundesgesetzgebung vorbehalten. Die Bundesversammlung kann die Errichtung öffentlicher Werke untersagen, welche die militärischen Interessen der Eidgenossenschaft verletzen.» BV 1848, Art. 21.

15Blumer beleuchtet im Handbuch des Schweizerischen Bundesstaatsrechts den Art. 21 der Bundesverfassung hinsichtlich der Eisenbahnen, der Flusskorrektionen und der Gebirgsstrassen. Vgl. Blumer, Handbuch Bundesstaatsrecht I, S. 384–429.

16Im Jahre 1852 fällten die eidg. Räte den wichtigen Grundsatzentscheid, den Eisenbahnbau auf privatwirtschaftlicher Basis zu organisieren. Dieses Dekret entfachte eine ungeheure Dynamik in der Entwicklung des Eisenbahnwesens in der Schweiz. Vgl. Eisenbahngesetz 1852, Art. 1; Jung, Aufbruch, S. 364–392; Weichenstellung zum Eisenbahnland Schweiz, Das Eisenbahngesetz von 1852.

17Principiis obsta (lat.): Widerstehe den Anfängen.

18 Jules Eytel (1817–1873), im Februar 1863 zurückgetretener Staatsrat und Ständerat (VD).

19Am 24. Januar 1863 verwarf der Ständerat die Motion Eytel, welche verlangte, dass der Bund die Alpenbahnfrage unter technischen, ökonomischen und politischen Aspekten untersuchen lasse. Im Verlaufe der Debatte sprach sich auch Blumer gegen die Annahme der Motion aus, da der Bund gemäss dem Eisenbahngesetz vom 28. Juli 1852 in Eisenbahnangelegenheiten ausschliesslich die militärischen Interessen zu prüfen habe.Vgl. NZZ, 26. Januar 1863, 27. Januar 1863.

20 Jakob Stämpfli argumentierte in einer Ende 1862 publizierten Rückkaufsschrift unter Bezugnahme auf die als «krankhaft» bezeichneten finanziellen Verhältnisse im schweizerischen Eisenbahnwesen, dass «der Rückkauf der sämtlichen Bahnen durch die Eidgenossenschaft» das einzig adäquate Mittel zur Gesundung des Eisenbahnsektors sei. Stämpfli, Rückkauf, S. 1–2. Alfred Escher an Jakob Dubs, 1. September 1863, Fussnote 6.

21Ein Artikel aus der «Neuen Glarner-Zeitung» zeigt beispielhaft, dass das Septimerbahnprojekt namentlich in der Ostschweiz weiterhin als Option in der Alpenbahnfrage angesehen wurde: «Wird der Gotthard gebaut, so wird es auch der Septimer und keine Macht der Welt kann Graubünden daran hindern, diesen Pass zu konzessioniren. Er wird gebaut, nicht weil die Ostschweiz ihn haben will, ihn haben muss, denn ihre ökonomischen Mittel wären zu schwach dazu, aber weil ihn auch Italien, nämlich die Lombardei, haben will.» Neue Glarner-Zeitung, 11. August 1863.

22Laut Art. 7 des Eisenbahngesetzes von 1852 war der Bund berechtigt, die Erteilung von Konzessionen für Eisenbahnen aufgrund militärischer Interessen zu verweigern. Vgl. Eisenbahngesetz 1852, Art. 7; Böhler, Geographische Aspekte, S. 21, 33. – Die den Kanton Schaffhausen auf der Strecke ErzingenThayngen durchschneidende Linie WaldshutKonstanz (Grossherzoglich Badische Staats-Eisenbahnen) wurde am 13./15. Juni 1863 in Betrieb genommen. Die Eröffnung der als «Verrièresbahn» bezeichneten Strecke der Compagnie Franco-Suisse von Neuchâtel über Les Verrières nach Pontarlier fand am 24./25. Juli 1860 statt. Die Bahnlinie GenfLyon wurde von der im Jahr 1857 mit der Compagnie des chemins de fer de Paris à Lyon et à la Méditerranée fusionierten Compagnie de Lyon–Genève erbaut und am 16./18. März 1858 eröffnet. Vgl. Prot. BR, 12. März 1858; Prot. BR, 15. März 1858; Prot. BR, 17. Juli 1860; Prot. BR, 8. Juni 1863; NZZ, 19. Juli 1860, 17. Juni 1863; Jacobi, Franco-Suisse, S. 12,14; Rouiller, Genève, S. 49; Kuntzemüller, Badische Eisenbahnen, S. 55–60; Mathys, Schweizerbahnen, S. 6–7.

23Die Eidgenössische Bank wurde 1863 in Bern als Handels-, Effekten- und Notenbank gegründet. Erster Präsident der Eidgenössischen Bank war Stämpfli. Vgl. HLS online, Eidgenössische Bank.

24 Gaius Sallustius Crispus (86–35/34 v. Chr.), römischer Historiker und Politiker.

25 Constant Fornerod (1819–1899), Bundespräsident (VD).

26 Augusta Escher-Uebel (1838–1864), Tochter der Julie Uebel-von Geiger und des Oberstleutnants Bruno Uebel aus Dessau; ab 1857 Ehefrau Alfred Eschers.

27 Vgl. Brief Augusta Escher-Uebel an Susanna Blumer-Heer, 23. August 1863 (FA Tschudi).