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Korrespondenz: Alfred Escher – Johann Jakob Blumer

AES B1771 | FA Tschudi

Johann Jakob Blumer an Alfred Escher, Glarus, Samstag, 11. Juni 1859

Schlagwörter: Familiäres und Persönliches

Briefe

Glarus den 11. Juni 1859.

Mein theurer Freund!

Es gereicht mir zum Vergnügen, Dir anmit den letzten Band meiner Rechtsgeschichte übersenden zu können, welcher im Manuskript schon seit längerer Zeit beendigt war u. nur durch Schuld des Verlegers erst jetzt erscheint.

Was meinen Brief vom 8. betrifft, so hätte derselbe vielleicht unterbleiben können, da, wie ich gestern von Dr. Zwicki vernommen, es noch keineswegs gewiß ist, ob Deine Frau wirklich nach Stachelberg kömmt. Ich bitte also meine Intervention in dieser Sache mit der lebhaften Freude zu entschuldigen, welche die Aussicht, Euch beide einmal bei uns begrüßen zu können u. Deine Frau während längerer Zeit in unsrer Nähe zu wißen, in uns erregte. |

Mit den herzlichsten Wünschen für die fortschreitende Genesung Deiner Frau von uns beiden verbleibe

Dein treuer

J J Blumer.