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Korrespondenz: Alfred Escher – Franz Hagenbuch

AES B1335 | ZBZ FA Escher vG 207.103

Alfred Escher an Franz Hagenbuch, Bern, Donnerstag, 13. Juli 1854

Schlagwörter: Bundesgericht, Bundesrat, Glattalbahn (Gl-TB), Kommissionen (eidgenössische), Regierungsrat ZH, Wahlen

Briefe

SCHWEIZERISCHE
BUNDESCANZLEI

Mein lieber Freund!

Schon muß ich dir wieder schreiben. Meine Herren Collegen schonen meine Feder nicht. Dießmal ist es Herr Zangger, der mir bemerkt, die Glattthalbahn habe noch keine offizielle Anzeige von dem vom Bundesrathe ernannten Mitgliede nebst Ersatzmännern der Eidg. Schatzungscommission für die Glattthalbahn erhalten. Der Herr Kanzler bemerkt mir, der Bundesrath mache keine directe Mittheilung von diesen Ernennungen, sondern er lasse sie jeweilen durch die betreffende Cantonalregierung gehen. Das Bundesgericht freilich macht directe Mittheilung. Und alles dieses paßt nicht gut zusammen. Indessen lohnt es sich nicht der Mühe, hier Weiterungen zu machen & ich bitte dich daher, eine Mittheilung der von dem Bundesrathe in die Schatzungscommission für die Glattthalbahn getroffenen Wahlen an die Direction der letztern gelangen zu lassen, beziehungsweise bei dem Regierungsrathe zu veranlassen.|

Wenn es dir langweilig ist, so tröste dich mit mir. Es ist auch mir langweilig.

Mit herzlichem Gruße

Dein

A Escher

Bern
13. Juli. 1854.

Kontexte