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Korrespondenz: Alfred Escher – Alexander Schweizer

AES B0937 | CH-BAR#J1.67#1000/1363#449*

Alexander Schweizer an Alfred Escher, Zürich, Dienstag, 21. Oktober 1851

Schlagwörter: Personelle Angelegenheiten, Universität Zürich, Zollwesen

Briefe

Hochgeachteter Herr.

Die Rücksendung der Briefe und Mittheilung des Ludwigschen Gutachtens verdankend, stelle ich Ihnen das letztere wieder zu und freue mich der Aussicht, daß dem trefflichen Ludwig entsprochen werden könne. Ich hoffe, unsre Hochschule werde einen neuen Aufschwung nehmen. Es heißt nun freilich, etwas fehle durchaus noch, ein zweiter Physiker, da der einzige, auch für die Kantonsschule in Anspruch genommen, unmöglich genügen könne. So einleuchtend dieß ist, wird doch ein Gehalt von circa 1400 Fr. schwer auszumitteln sein, da die beiden neu angestellten Juristen doch wenn sie entsprechend wirken, so wie nun Köchly und Schmidt auf den Normalfuß erhoben werden sollten, um so mehr, als sie noch weniger Honorare einnehmen dürften als die beiden genannten. Ich möchte Sie bitte, obigen Punkt zu prüfen, und hoffe, wenn dieser auch noch erledigt würde, so dürfte unsre Hochschule Ihnen endlich weniger Mühe und Sorgen verursachen. – Osenbrüggen ist sehr erfreut über die Freigebung seiner Kisten; er ist schon eingezogen im Badhaus Sellnau, hat aber kümmerliche Betten für seine Kinder bis die Kisten eintreffen.

Ihr hochachtungsvoll ergebenster

Zürich 21 Oct. 51.

Dr. Alex. Schweizer

Kontexte