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Korrespondenz: Alfred Escher – Alexander Schweizer

AES B0935 | ZBZ Nachl. A. Schweizer XI 26

Alfred Escher an Alexander Schweizer, Zürich, Samstag, 18. Oktober 1851

Schlagwörter: Erziehungsrat ZH, Personelle Angelegenheiten, Universität Zürich, Zollwesen

Briefe

Hochgeachteter Herr!

Beiliegend übermittle ich Ihnen
1.) eine Reihe von Briefen, die Sie mir mitzutheilen die Güte hatten, mit meinem besten Danke
2) das Gutachten von Prof. Ludwig betreffend die Stellung, welche dem ProsectorMeier angewiesen werden könnte, mit der Bitte mir es nach gemachten Gebrauche ganz gelegentlich wieder zukommen lassen zu wollen.

Furrer, dem ich vorgestern wegen der Osenbrüggen'schen Kisten in Rheinfelden geschrieben, antwortet mir heute, es sei Ordre ertheilt, die Effecten sofort frei zu geben. Um dieß zu bewirken, hat sich F. zur Bürgschaft für den Zollbetrag erklärt, welchen die competente Behörde aussprechen werde. Vielleicht ha| ben Sie Gelegenheit, hievon Osenbrüggen Mittheilung zu machen. Ich gedenke ihn erst zu besuchen, wenn er einmal recht eingehaust ist. – Es hat mich sehr gefreut, daß Sie Osenbrüggens Vorlesungen im nächsten Semester bereits bekannt gemacht haben.

Die Berufungsurkunde für Mommsen habe ich gestern pr. Einschluß an den Consul Hirzel mit einem Briefe an den letztern abgeben lassen. Auf den offiziellen Ruf wird nun die offizielle Zusage wohl bald eintreffen.

Indem ich Ihnen für Ihre vielfachen Bemühungen für die Hochschule neuerdings meinen aufrichtigen Dank ausspreche, versichere ich Sie meiner freundschaftlichen Hochachtung.

Ihr ergebener

Dr A Escher

Zürich
18 Oct. 1851.