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Korrespondenz: Alfred Escher – Alexander Schweizer

AES B0905 | CH-BAR#J1.67#1000/1363#449*

Alexander Schweizer an Alfred Escher, Zürich, Mittwoch, 9. Juli 1851

Schlagwörter: Kommissionen (eidgenössische), Neuenburger Frage (1848–1857)

Briefe

Hochgeachteter Herr.

Diesmal ist Herr Franscini in seinem Rechte; ich habe wirklich die französische Übersetzung meines Berichts mir von ihm geben lassen, um sie als nicht überall richtig und nach mancherlei Abänderungen im Deutschen nicht mehr brauchbar ganz zurückzuziehen, weil eine neue gemacht werden müsse. Dieser Vorgang war ganz momentan und Herr F. kann ihn halb vergessen haben. Ich stehe nicht an, Ihnen die Übersetzung zu schicken, da Sie es wünschen, ersuche Sie aber, daß dennoch eine förmlich neue nach dem jetzigen Deutschen Text angefertigt werde gütigst zu besorgen und wenn es sein kann, mir dieselbe samt dem Deutschen Original zur Vergleichung zuzusenden. In einem Tage würde ich diese absolviren.

Es freut mich von Ihnen zu hören, daß die Neuenburger günstig sind. Lassen Sie nur Herrn Kern nicht los aus seinen günstigen Absichten. Sehr begierig bin ich auf die Conferenz und ihr Ergebniß. Für die Nachfrage über unsre Rückreise danke ich Ihnen bestens. Wir sind ganz gut gereist, in Solothurn hatte ich die Freude, meinen Universitätsfreund Linth!-- Lesung von "Lüth" zu "Linth" korrigiert, da Person ziemlich plausibel identifiziert; Lesung aber als unsicher gekennzeichnet belassen; BF, 15.07.2013 -->, dortigen reform. Pfarrer zu sehen.

Mit beßten Wünschen für Ihr Wirken

Ihr in freundschaftlicher Hochachtung
ergebenster

Dr. Alex. Schweizer

Zürich 9. VII. 51