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Korrespondenz: Alfred Escher – Hans Caspar Escher im Felsenhof

AES B0894 | CH-BAR#J1.67#1000/1363#29*

Hans Caspar Escher im Felsenhof an Alfred Escher, Bern, Mittwoch, 28. Mai 1851

Schlagwörter: Familiäres und Persönliches, Zollwesen

Briefe

ESCHER WYSS & CIE
ZÜRICH

Hochgeachteter Herr Bürgermeister!

Es dürfte Sie vieleicht intressiren zu wißen daß Herr B:Rath Frey sich mit unserm Wunsche die Dike der Eisenbleche, welche in die Zollerhöhung fallen sollen, von 1½ Linien auf 1 Linie zu reduciren, ganz einverstanden erklärte. Für sehr schwierig hielt er hingegen eine Verminderung des erhöhten Zolles auf dem Stangeneisen u: glaubt es könnte eine Vergütungsweise der auf diesen Sorten bezahlten Zöllen, bey erweislicher Wieder Ausfuhr nach seiner Veredlung ausgedacht werden, welche uns erleichtern u: den Fiscus vor den (wirklich schändlichen) Mißbräuchen die im Wattlande & Genf mit der Benennung englisches Eisen getrieben worden sey schützen könnte. Herr Gastoldj war sehr grazios, wie Sie uns avertirten, & Herr Bruggiser schien nicht ungünstig gestimmt, Herrn Suter trafen wir nicht. So eben schreibt man mir | von Zürich daß Herr a. Reg:Rath Hirzel-Escher im Seidenhof am Schlag plötzlich gestorben sey. -

Genehmigen Sie die Versicherung meiner ausgezeichneten Hochachtung und Ergebenheit

Cr Escher
im Felsenhof

Bern 28. May 1851.

p.s Verbindlich danke Ihnen für die erhaltene Adresse Herrn Castoldy. Obiger.

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