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Korrespondenz: Alfred Escher – August Koch

AES B0765 | CH-BAR#J1.67#1000/1363#313*

August Koch an Alfred Escher, Zürich, Montag, 25. März 1850

Schlagwörter: Bittbriefe (diverse), Erziehungsrat ZH, Personelle Angelegenheiten, Privatdozenturen, Universität Zürich

Briefe

Hochwohlgeborner,
Hochzuververehrender Herr Bürgermeister!

Ew. Hochwohlgeboren wollen gewogentlichst entschuldigen, daß ich so frei bin, nachstehende Zeilen zu schreiben. Schon seit längerer Zeit war ich entschlossen, Ihnen diesen Brief zu zusenden, allein Ihre Abwesenheit von Zürich hat mich bisher daran verhindert. Jetzt aber, will ich nicht mehr zuwarten, denn ich müßte befürchten, von der Last, die mein Inn res so schwer drückt, vernichtet zu werden. Was mich so schwer bedrückt ist meine Lage. Wie Ihnen nicht unbekannt sein kann, sind es jetzt beinahe vier Jahre, seit ich an hiesiger Hochschule wirke und zwar, wie die theol. Facultät mir selbst das Zeugniß ausge stellt hat «cum fructu». Seit zwei Jahren hat mir Herr Prof. Alex. Schweizer im merdar Hoffnung auf Beförderung gemacht, ja bei der letzten Ausschreibung der Stelle von Ebrard mir gesagt, es sei jetzt einmal Zeit, mich auch anzustellen; aber diese Hoffnung ist bisher unerfüllt geblieben. Ich habe unverdrossen meine Kräfte der hiesi gen Hochschule gewidmet, zwar klein angefangen, aber die Zahl meiner Zuhörer ist mit jedem Semester dermaßen gewachsen, daß ich im letzten Winterhalbenjahre zu mei ner großen Freude eine Zuhöreranzahl bekommen, die mir eine Verbesserung meiner Lage wohl hätte versprechen dürfen. Aber nicht bloß als Docent, sondern auch als Schriftsteller habe ich zu wirken gestrebt. Mein letztes Werk, dessen zwei ter Band mit Gottes Hülfe nun auch bald erscheinen wird, hat sich nicht allein einer freundlichen und wohlwollenden Aufnahme von Seiten der ersten deutschen neutesta mentlichen Exegeten zu erfreuen gehabt, sondern auch anderweitig so tüchtigen Absatz gefunden, daß ich mit gutem Rechte annehmen darf, daß die exegetischen und kritischen Principien, welche ich bei der Bearbeitung des Werkes vor Augen hatte, die richtigen gewesen sind. Mit gleicher Sorgfalt und hingebender Ausdau er habe ich auch meine Hefte für die Vorlesungen angefertigt; und gerade die Wissenschaftlichkeit meiner Vorträge mag der Anlaß mitgewesen sein, daß im vergangenen Wintersemester meine Vorlesung über Geschichte des Neuen Testaments fast von allen denjenigen Studirenden, die früher schon Einleitung ins N. T. bei Ebrard gehört hatten, noch einmal recht fleißig besucht worden ist. Um aber meinen Vorträgen die möglichste Gründlichkeit angedeihen zu lassen, bedurfte ich der Werke, die speciell die Disciplinen, über welche ich an unserer Hochschule wiederholt gelesen habe, behandeln, damit ich vertraut mit den Ansich ten und Meinungen meiner Vorgänger selbständige Forschungen gewinnen und so die Wissenschaft zu fördern im Stande war. Gerade nun die Herbeischaf fung der nöthigen Hülfsmittel hat mich gegenwärtig in eine trostlose Lage gebracht, indem ich verlassen von den hiesigen Bibliotheken mich nothwendig veranlaßt fühlen mußte, bei Zürichs Buchhändlern die unentbehrlichsten Schriften anzukaufen, was namentlich für die Encyclopädie der Theologie und die Einleitungswissenschaft meinerseits nicht umgangen werden konnte. Zwar hat mir H. Prof. Alex. Schweizer einmal den Rath ertheilt, ich solle meinen Zuhörern, wenn ein Buch nicht zu meinen Handen sei, einfach sagen, ich kenne dasselbe nicht und könne daher auch über die darin aufgestellten Ansichten kein Urtheil aus eigner Einsicht fällen; allein ein solches Verfahren ist mir als Docent rein unmöglich, denn gerade, wie ich auch H. Schweizer zur Antwort gab, Sicherheit in quälender Ungewißheit und Licht in gefährlicher Finster niß zu gründen, ist die Seele meines ganzen Wirkens. Den Beweis für diese Aussage liefert doch wohl mein letzter Commentar, an dem gerade mei ne Literaturkenntniß und Belesenheit besonders rührend mithervorge hoben wird, und soll sich noch mehr bekunden in meinem bereits fast vollendeten «Grundrisse zu Vorlesungen über Encyclopädie», den ich in den nächsten Tagen an die hiesige Buchhandlung von Orell & Füssli abschicken werde. Da nun zu der Herbeischaffung der Hilfsmittel meine ohnehin schwachen Kräfte nicht immer ausreichten, so kam es, daß im November v. J. der Buchhändler Hanke sich | wegen einer Forderung an mich an meinen künftigen Schwiegervater, Herrn Huber, wandte wegen Einzahlung. Herr Huber, dem ich längst schon unangenehm geworden war, weil ich ebenso liberal als er conservativ, theilte diese Ange legenheit meiner Braut in einer Art und Weise mit, die ein Mißverhältniß zwischen der Familie Huber und mir zur Folge haben mußte. In meiner Bedräng niß ging ich zu H. Alex. Schweizer und stellte diesem Manne, dem ich immer mein ganzes Vertrauen geschenkt, die Angelegenheit anheim. Herr A. Schweizer fand das Benehmen des Buchh. Hanke unrecht, da H. Huber die Sache nicht angehe, und tröstete bei meiner verzweifelnden Anfrage, ob ich denn gar nicht etwelche Bes serung meiner Lage erlangen könnte, mich mit den Worten, «er wolle so bald Herr Bürgermeister Escher von Bern zurückgekehrt sei mit Herrn Escher sprechen und sich meinetwegen dafür verwenden, daß ich zum Honorar professor ernannt werde und eine Gratification erhalte; dies habe ich wohl verdient um so mehr, da ich mir einen schönen Wirkungskreis geschaffen. Auch werde die Familie Huber schon wieder anderes Sinnes werden, wenn sie erfahren, daß mir klingende Münze und eine Beförderung zu Theil geworden sei». Diese Worte und der weitere Rath des H. Schweizer «ich solle nur den Kopf nicht verlieren» ließen mich alle Unannehmlichkeiten vergessen und wieder mit Liebe meinen Studien obliegen. Einige Wochen nachher hatte ich das Unglück, gefährlich zu fallen, so daß ich mehrere Zeit hindurch das Haus nicht verlassen konnte. Hatte ich bisher noch des Tags wenigstens zwei frohe Stunden, wo ich Vorlesungen hielt, so fehlte mir jetzt alle Freude, und meine ganze hülflose Lage zeigte sich in dieser Zeit in ihrer höchsten deprimirenden Macht. Ich schrieb also noch einmal an H. Al. Schwei zer und erinnerte ihn an sein Versprechen. Herr Prof. Schweizer besuchte mich dar auf einige Tage nach Weihnachten und theilte mir mit, daß Sie allerdings von Bern zurückgekehrt seien, aber jetzt wegen des Jahresschlusses so mit Geschäften überhäuft würden, daß er befürchten müsse kaum von Ihnen angehört wer den zu können. Gleich nach Neujahr aber wolle er sehr gern meinetwegen mit Ihnen Rücksprache nehmen. Zugleich sagte er mir, daß er mit H. Prof. Hitzig gesprochen; dieser sei in Obiges einzustimmen auch nicht abgeneigt unter der Be dingung, daß ich auf den Eintritt in die Facultät Verzicht leisten wolle. Letz tere Bedingung machte auf mich einen schmerzlichen Eindruck, da es bisher immer Sitte gewesen, daß die außerordentlichen Professoren, mögen sie Gehalt bekommen haben oder nicht, den Statuten der hiesigen Universität gemäß in die Facultät eingetreten sind. Meine Antwort auf diese willkührliche Zu muthung war deßhalb kurz, es sei mir gleich. In der Mitte des Januar d. J., wo ich wieder Vorlesungen halten konnte und im Docentenzimmer mit Herrn Alex. Schweizer zusammenkam, wiederholte derselbe sein frü heres Versprechen, und fügte noch hinzu «in nächster Woche sei Berathung des Lectionscatalogs; sobald dieselbe vorüber solle ich fortgehen, er wolle meine Angelegenheit als dann in der Facultät vortragen». Da ich an dem Tage der Berathung sehr unwohl war, so mußte ich zu Hause bleiben. Am folgen den Tage erhielt ich nun als Resultat von H. Schweizer «Hitzig sei ausgeblieben und deßhalb habe er meine Angelegenheit nicht vorbringen können, man wolle mir die Licenciatenwürde geben, um Schritt für Schritt zu gehen». Auf mei ne Anfrage weßhalb man mich jetzt wieder so abspeise, antwortete mir derselbe ganz kalt «man trüge Bedenken mir den Professortitel zu geben, weil ich fort wolle». Ich frage Sie, hochzuverehrender Herr, was sollte ich von solchem Gerede halten. Es ist wahr, im Nov. v. J.. habe ich nach jenem unange nehmen Auftritte, der mir meinen häuslichen Frieden gestört, öfter gegen Herrn Schweizer geäußert «ach wenn ich doch fort könnte, meine Lage sei zu traurig», aber jedes Mal habe ich hinzugefügt, daß, wenn ich nicht ehren voll Zürich verlassen könnte, ich bleiben würde. H. Schweizer selbst hat mich so oft aufgefordert, nach Bern zu gehen und zu schreiben, da die Aussichten dort besser für mich seien. Ich habe lange diesem Ansinnen widerstanden, denn | Zürich mir lieb und meine Hinneigung zu meinen Zuhörern eine gar große; das wissen letztere auch und deßhalb haben sie mich wieder lieb, was sich beson ders während meines Unwohlseins im letzten Winter gezeigt hat, wo mich täglich der Eine oder Andere besuchte, um zu erfahren, wie ich mich befände. Ja noch heute muß ich wiederholen, daß wenn meine Lage keine günstigere wird, ich wohl fortgehen muß, aber nicht so, wie Herr Schweizer vor einigen Wochen zu meiner Braut gesagt hat, sie solle ihren Eltern sagen, daß sie mir die Wohnung kündigten, damit ich gehen müßte. Solche Reden haben statt eines entmuthigenden Einflusses einen ermuthigenden für mich, ich werde mich jetzt doppelt besinnen, ob ich gehe, zumal für das nächste Semester für meine Vor lesungen sich schon wieder eine ganze Reihe von Zuhörern im Voraus angemeldet haben. Dazu kömmt, daß ich ehrenvoll nach Zürich gekommen bin und nicht anders Zürich verlassen werde. Und warum will denn H. Schwei zer, daß ich fort gehen soll; ich muß gestehen, solches nicht zu wissen. Denn wahrlich, habe ich keine Aussicht auf Beförderung, so trage ich daran gott lob nicht die Schuld; ich habe unverdrossen gearbeitet, wie gewiß nicht leicht ein Zweiter unter meinen Collegen, habe die Nächte zu Tagen gemacht, habe keine Opfer und Lasten gescheut, habe ohne Unterlaß gewirkt, und darf hoffen, daß sich die wohlthätigen Folgen meiner Wirksamkeit schon in den Ar beiten der im Sommer zu examinirenden Candidaten Kund geben werden. Ich habe meine Zuhörer stets für eine wahrhaft freie Forschung in der Bibel aufgemuntert und ihnen in meinen Vorträgen den Weg gezeigt, den sie zu verfolgen haben. Mein Hauptzweck war stets und wird fürderhin sein, durch meine Vorlesungen zu neuen Forschungen anzuregen und wo möglich selbständige Schüler heranzubilden. Ich sehe also keinen Grund, weßhalb ich meiner Wirksamkeit halber keine Beförderung zu hoffen hätte. Man hat mir wohl gesagt, H. Prof. Hitzig sei meiner Beförderung deßhalb ent gegen, weil ich wegwerfend über diesen in meinen Vorlesungen ge sprochen habe. Solche Zumuthung weise ich mit Verachtung von mir. Ich habe über Herrn Hitzig nie anders geurtheilt, als ich meiner innigsten Überzeugung nach urtheilen konnte und durfte. Ich ehre und achte in Herrn Hitzig einen großen Gelehrten, aber deßhalb sind seine Ansichten kein Ora kel für mich, dem ich unbedingt folgen muß. Ich hoffe, daß keiner meiner Zuhörer aus meinen wissenschaftlichen Vorträgen, in denen ich natür lich auch auf H. Prof. Hitzigs Ansichten und Schriften habe Rücksicht nehmen müssen, nur eine verletzende Anfeindung wird vorbringen können. Ich habe die Meinungen H. Hitzigs stets frei und offen dargelegt, sodann aber auch meine Gründe angegeben, welche mir deren Bestätigung verboten. Dabei habe ich die Wahrheit und das ['αληθεύειν 'εν 'αγαπη?] vor Augen gehabt, mithin verfahren, wie jeder Docent seinen Zuhörern gegen über in selbständiger Freiheit des Forschens verfahren sollte. Daß aber meine Ansichten vielfach von Herrn Hitzigs Resultaten abweichen, und ich dies offen erkläre, kann diesen Gelehrten doch unmöglich bös ge gen mich stimmen, da es ja ganz natürlich ist, daß ein selbständig for schender Docent, der auf den Schultern seiner Vorgänger steht, eben weil er darauf steht, in manchen Dingen weiter sieht als jene, ohne deßhalb gerade bessere Augen zu haben. Überdies sollte sich Jeder freuen, daß an hiesiger Hochschule jüngere Leute wirken, die in die Fuß stapfen ihrer ältern Collegen tretend mit allen Kräften die Wissen schaft und damit das Heil dieser Anstalt zu fördern suchen. Daß nun eben H. Hitzig mir nicht besonders gewogen ist, geht wohl aus der Äuße rung des H. Alex. Schweizers hervor, welche ich kurz nach dem Ausschrei ben der Ebrardschen Stelle im vergangenen Sommer hören mußte. Herr Schweizer sagte mir nämlich auf meine Anfrage, ob ich jetzt Aussicht hätte, sehr wohlwollend, er hoffe es jetzt bestimmt, wolle aber doch auch mit Hi tzig sprechen und hören, ob dieser nicht schon wieder einen Andern in petto habe. Auf meine weitere Frage, ob Hitzig mir günstig sei, zuckte H. Schweizer | die Achseln. Aber nicht nur Herr Prof. Hitzig auch Herr Prof. Fritzsche soll mei ner Beförderung entgegen sein. Zwar hat mir dieser Gelehrte einmal im Winter gesagt, wenn es auf ihn ankäme, so könne ich noch heute zum Professor honorarius ernannt werden. Allein auf diese Äußerung kann ich nicht viel geben. Herrn Fritzsche nehme ich es auch nicht übel, denn er hat allerdings durch mein Wirken an hiesiger Hochschule an mir einen Concurrenten bekommen, der ihm nicht sonderlich angenehm sein muß. H. Prof. Lange ist mir, soweit ich gehört habe, nicht entgegen, obgleich dieser den meisten Grund hätte, da meine the ologische Richtung nicht die seine ist und nie werden wird. H. Prof. Schwei zer kann meiner Beförderung auch nicht entgegen sein, denn gerade er ist es, der mir seit zwei Jahren alle Hoffnung auf Beförderung gemacht hat und mich ja auch sonst empfiehlt. Ich habe zum Beweise, daß mir Hoffnungen auf Beförderung gemacht sind, meine Danksagung an die Facultät für die Ertheilung der Licenciatenwürde beigelegt, und au ßerdem ein Specialzeugniß von H. Schweizer, um dessen Zurückgabe ich Sie, hochzuverehrender Herr, freundlichst ersuche. Ich habe jetzt Ihnen, hochzuverehrender Herr Bürgermeister, frei und offen mitgetheilt, was ich Ih nen schon längst hätte sagen wollen. Wohlwollende Männer hiesiger Stadt haben mich selbst aufgefordert, Ihnen klar meine Angelegenheit in Wahrheit vorzutragen. Meine unglückliche Lage erheischt es von mir, mich mit dem größten Vertrauen an Sie zu wenden und Sie ebenso herzlich als dringend zu bitten, meiner Lage eine günstigere Wendung zu geben. Ich habe vor einigen Wochen zufällig gelesen, daß der hohe Erziehungsrath die Stelle von Ebrard vor der Hand nicht besetzen wolle. Ich aspirire deßhalb nicht dar auf, sondern ersuche Sie herzlich, sich doch insoweit meiner anzunehmen, daß ich, wie die Herren Frey und Schweizer, nebst einer Gratification auch den Titel und die Rechte eines Professors erhalte. Ich glaube jenen beiden Herren weder als Docent noch als Schriftsteller nachzustehen, habe dagegen in meiner Facultät, wo vier Professoren sind, mehr Hindernisse zu über winden gehabt, als jene Herren, die allein über Philologie gelesen haben. Dazu kömmt, daß mein häuslicher Friede nur wieder hergestellt wer den kann, wenn die Familie Huber sieht, daß mein Arbeiten und Ringen Anerkennung findet; und daß meine Existenz mehr gesichert wird, da ich als Professor (wenn auch ohne Gehalt) immer auf mehr Zuhörer rechnen kann, als ich als Privatdocent berechtigt bin, und daß ich end lich rücksichtlich meiner herauszugebenden Schriften ganz anders als Pro fessor aufzutreten im Stande bin, als dies bei einem Privatdocenten der Fall ist. Deßhalb suche ich bei Ihnen in meiner jetzigen trostlosen Lage Hülfe; und da ich nach dem kurzen Gespräche, das ich mit Ihnen im Herbst haben durfte, die Überzeugung gewonnen, daß Sie strebsa men und die Wissenschaft fördernden jungen Männern Ihre Hülfe nicht versagen, so darf ich mit Zuversicht hoffen, daß Sie auch meinen herzlichen Bitten, mir die gleiche Ehre, welche den Herren Frey und Schweizer zu Theil geworden, zu erweisen, willfahren werden. Fern ist bei dem Aussprechen dieser Bitten mir aller Ehrgeiz und alle Ehrsucht; nur meine verhängnißvolle Stellung fordert von mir dringend, Alles zu thun, was derselben eine günstigere Wendung geben kann. Indem ich Sie daher noch einmal um Gewährung meines Anliegens ersuche bin ich mit der größten Hochachtung

Ew. Hochwohlgeboren

ergebenster

Dr. August Koch,
Licenciat & Privatdocent der
Theologie

Zürich den 25sten März 1850.

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