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Korrespondenz: Alfred Escher – Johann Jakob Tschudi

AES B0272 | CH-BAR#J1.67#1000/1363#507*

Johann Jakob Tschudi an Alfred Escher, Atlantik, Freitag / Freitag / Mittwoch / Sonntag / Freitag, 28. Oktober, 2. November, 21. Dezember 1842, 1. / 6. Januar 1843

Schlagwörter: Berufsleben, Freundschaften, Krankheiten, Reisen und Ausflüge

Briefe

Im atlant. Ocean auf der Höhe von Feuerlandsinseln

54° S. B. an Bord des franz. Schiffes « Alfred » 28 8ber 1842

Du wirst, mein theurer, geliebter Freund, gegenwärtig schon im Besitze meines Briefes sein, den ich dir im Merz von Tarma , im Innern von Peru , schrieb. In demselben unterhielt ich dich, von meinem Leben in den 2 verfloßenen Jahren und von meinen Plänen für die Zukunft. Durch unerwartete & unvorherzusehende Umstände haben aber leztere einige Veränderungen erlitten, & dieselben mich zu einer schnellen Rükkehr nach Europa bewogen. Ich will dir dieselben jezt in den freien Stunden, die mir das monotone Seeleben übrig läßt, genauer auseinander setzen; ich bin begierig deine Ansichten, mein bester Freund, darüber zu erfahren, du weißt daß sie mir bei meinen Unternehmungen ja immer von Wichtigkeit waren; ich glaube du wirst meine Gründe zur Rükkehr gewiß auch billigen.

Nachdem ich dir im Merz geschrieben hatte, ging ich wieder nach der Cordillèra ; wo ich den ganzen Aprill bei sehr ungestümen Wetter starken Schneegestöbern & großer Kälte der Vicuñajagd & dem Pflanzensammeln wiedmete. Den 6ten May kehrte ich wieder nach Tarma (einem großen Indianer dorf im Gebirge) zurük wo ich bis zum 9ten blieb & von da nach der 2ten großen Kette der Anden , die die Sierra von den Urwäldern trennt, ritt um sowohl naturhistorische als auch einige archaeolo gische Forschungen zu machen. Der Tag (der 9te ) war drükend heiß im Thale; so bald ich aber auf den Gipfel der Cordillera kam wurde ich in die dichtesten Schneegestöber, von eisigem Winde begleitet, gehüllt. Ich mußte in einer Indianerhütte absteigen. Es war gegen Abend, der Durst rieb mich beinahe auf & ich verlangte zu trinken, man reichte mir ein Horn voll Waßer; es war Sassaparillawaßer; denn in allen nahe gelegenen Quellen wucherte Smilax Sassaparilla. Bald fühlte ich mich unwohl & strekte mich auf einige Schaaffelle aus, umsonst hoffte ich auf Schlaf, ich brachte eine schlechte Nacht zu, die beiden folgenden Tage waren schlimmer, ich konnte mich kaum regen. Doch ich mußte mich entschließen nach Tarma zurükzureiten, denn ich hatte das selbst meine Medicinen & Lancetten. Vier Tage nach meiner Ankunft in dies. Hütte ließ ich mich auf mein Pferd setzen, ich war so schwach, daß ich zusammen knikte und mit Mühe auf dem Sattel mich halten konnte & dennoch mußte ich in diesem Zustande zwölf Stunden lang auf den schlechtesten & gefährlichsten Wegen reiten. Ich kam erschöpft in Tarma an, natürlich um mich gleich ins Bette zu legen. Den nächsten Tag erklärte sich die Krankheit als Lungenentzündung. Drei Tage nach einander ließ ich mich reichlich zu Ader & die Symptome der Pneumonia ließen nach, aber eine Art Nervenfieber, endemisch in der Sierra & so gefährlich daß von 10 Kranken gewöhnlich 8 demselben unterliegen, tratt an seine Stelle. Ich will dir nicht beschreiben was ich dabei litt, die 3 Pfingst tage lag ich als scheintodt ausgestrekt, erwachte aus demselben für wenige Stunden, in welchen ich mein Testament & meinen lezten Willen dictierte & schlief dann ein um des nächsten Morgens im Wahn sinn aufzuwachen. 22 Tage dauerte es, bis endlich, meine Krankheit durch einen Parotidenabces & vollkommene Taubheit Crisis machte. Jugend und meine eiserne Natur hatten gesiegt. Die Pflege, die ich genoß war sehr mittelmäßig & mir sogar die wenigen Stunden in denen ich mein Testament machte verbittert. Es kam nämlich ein spanischer Karmelitanermönch an mein Bette und wollte mir Beichte abnehmen & wie er sich ausdrükte mich zum wahren, allein selig machenden Glauben bekehren ich hatte kaum Kraft genug ihm zu sagen: ich sei Protestant & werde in dem Glauben in dem ich ge tauft sei, auch sterben & ich bitte ihn mir durch seinen Religionseifer meine Agonie nicht zu erschweren. Aergerlich erwiederte er mir: «Sie dürfen als Protestant nicht auf hiesigem Kirchhofe beerdigt werden; bestimmen Sie also wo man Ihr Grab graben solle.» | Ich bestimmte also meine lezte Ruhestätte am Abhang eines Hügels außerhalb des Dorfes hinter der einsam stehenden Capelle de los milagros. Alle Vorbereitung zu meinem Begräbniße waren schon getroffen, als sich glüklicherweise die Crisis realisierte. Der General Otero , einer meiner Freunde both mir sein Landhaus an, um meine Convalescenz zu begünstigen; ich nahm sein Anerbiethen mit Freude an & blieb dort bis zu meiner vollkommenen Genesung. Von meiner Krankheit war mir eine chronische Otorrhea geblieben & der heftigen Fieber wegen ein stattlicher Kahlkopf. Das Gehör kam nach und nach wieder, die Haare wuchsen nach, aber der Ohrfluß ist mir jezt als Patrimonium geblieben. Sobald ich mich stark genug glaubte die Cordillera paßieren zu können ritt ich von Tarma ab den 9ten July , gerade zwei Monate nach meinem Krankheitsanfall. Ich war freilich noch sehr schwach und mehr einem Scelette ähnlich als einem lebenden Wesen, was auch bei meiner Ankunft in Lima zur Bemerkung Anlaß gab man könne die Osteologie in meinem Gesichte studieren ohne die Haut davon wegzuziehen; aber dennoch mußte ich weg, weil ein längerer Verzug in der Sierra durch die Regenzeit & sehr gefährlichen Wege mir nachtheiliger geworden wäre. Oft, sehr oft, dachte ich unterwegs, mein bester Alfred, an dich; wie du nach deiner Krankheit von Berlin im bequemen Reisewagen zu deinen Eltern zurükfuhrest, und gönnte dir nur um so herzlicher jene Bequemlichkeit, die dich vor irgend einem Rükfalle sichern & das Bittere deiner Krankheit doch etwas mildern konnte, wenn ich meine Lage betrachtete; auf einem Pferde, das meinen fleischlosen Körper herumrüttelte, den ganzen Rüken wunde, vom Aufliegen in den hitzigen Fiebern, mit einer offenen Wunde am Halse & einen Blasenpflaster in Suppuration an der innern Seite der Wade, welches sich bei jeder Bewegung des Pferdes gegen den Sattel blutig rieb; den Schneegestöbern der Cordillera & den sengenden Strahlen der Tropensonne an der Küste ausgesetzt, & was mich als Cumulo meiner Reisebeschwerden traf, eine Nacht auf meinen Satteldeken auf freiem Felde zu liegen, dem herab strömenden Regen ohne irgend ein Obdach zu haben, ausgesetzt zu sein. Doch ich kam glüklich in Lima an & ohne irgend eine Nachwehe meiner unangenehmen Reise zu fühlen. Sobald ich etwas in Ruhe war, heilten meine Wunden, von denen mir die am Halse am meisten zu schaffen gab; als ich nämlich im Delirium lag, öffnete mir ein Barbier den Parotidenabces & zwar auf eine solche barbarische Weise, daß mich, hätte der unglükliche Mann eine halbe Linie tiefer gestochen, der selbe durch Lesion der Carotis gemordet hätte. Nach einem so heftigen Angriff auf meine Organisation gebrauchte ich einer etwas längren Erholung & Ruhe, ehe ich daran denken konnte mich wieder den Beschwerden einer langen Reise auszusetzen. Ohne müßig zu sein konnte ich dieselbe in Peru nicht finden; ich entschloß mich daher nach Europa zurük zu kehren, da mich auch folgende Gründe dazu bewogen. 1o Meine Anwesenheit in Neuchât. ist zum Ordnen und aufstellen meiner Sammlung, so wie mir Agassiz und Coulon schrieben, unumgänglich nothwendig. 2o will ich meine neugef. Gegenstände publicieren & selbst ordnen. 3o habe ich einen sehnlichen Wunsch meine Familie & meine Freunde wieder einmal zu sehen. Meine Laufbahn ist ja sehr gefährlich, ich weiß aus hunderten von eigenen Erfahrungen wie unvorhergesehen sie enden kann, & ich gestehe dir frei, ich möchte ungerne von der Welt scheiden, ohne diesen Wunsch in Erfüllung zu sehen. 4o die Reisepräparationen & andre Arangemens für mein dir schon mitgetheiltes Unternehmen kann ich am besten selbst in Europa machen, ich weiß jezt was Reisen ist & welche Bedürfniße einem reis. Naturforscher die nöthigsten sind. –

Den 2ten 9ber Ich zweifle, daß es mir in Europa für längere Zeit gefallen wird, besonders, nachdem ich mich wieder au courant der Fortschritte der Naturwißenschaften während meiner Abwesenheit, gesetzt haben werde. Ich habe mich schon so an eine Art herumziehenden Nomandenlebens gewöhnt, daß es mir ganze bange wird, wenn ich einen Monat aushalten muß, ohne auf meinem Pferde od. Maulthier Berge auf & abzu klimmen, Thiere zu schießen & alles was mir vorkommt in Branntwein zu werfen; und ich denke jezt schon mit heimlichem Grauen an eine sitzende Lebensweise in Europa. Auch die Schweizerwinter machen mich etwas Zittern; denn fünf Jahre der peruan. Sonne aus gesetzt zu sein, macht den Körper etwas empfindlicher gegen die Kälte. Doch über alles dies weiter mündlich; besonders auch über einen Hauptgrund der weiterer Auseinandersetzungen gebraucht & hier nur noch eines, unter uns, das mir oft viel zu schaffen macht. | Die Sitten in Peru sind außerordentlich verdorben, Gespräche, Bewegungen und Handlungsweisen sind beinahe immer obscoene, wohllüstig, aufregend, reizend. Der neu angekommene Fremde, besonders deutsche, spielt zwar eine Zeit lang den «Tugendhelden»; seine Anstrengungen werden aber bald vernichtet, wenn seine Umgebungen anfangen etwas auf ihn einzuwirken & besonders dann, wenn er den verderblichen Ein fluß des Climas auf seine Constitucion fühlt. Das Temperament schlafft die Muskelthätigkeit ab, reizt aber um so mehr die Nerven. Dazu kommen die stimulierenden Getränke & das Würzen der Speisen mit dem Aji od. span. Pfeffer. Setze dazu den fortwährenden Anblik sinnereizender Scenen auf den Straßen, in den Häusern, Kirchen & Spaziergängen; die selbst die Peruaner so sehr in Aufregung bringen, daß sie dieselbe durch unmäßigen Genuß von Eis zu unterdrüken suchen; deßen Genuß so nothwendig ist, daß in Lima schon Revolution entstand, weil Gefrornes fehlte! Und bald wirst du auch den tugendhaftesten Phlegmatiker auf Abwegen finden & ihn in kurzem so verdorben wie den Eingebornen selbst sehen. Ich kenne viele Fremde, die deshalb nicht wieder nach Europa zurückgekehrt sind. Ich gestehe dir ganz aufrichtig, es ist mir ziemlich viel peruanisches anhängen geblieben, und ich werde bei uns einmal, wenigstens anfänglich, eine sehr gezwungene Rolle spielen müßen; und mancher Ausdruk, der in Peru der un schuldigste ist, wird mir da bitter gerügt werden. – Doch basta. und nun zu meiner Reise. – Ende Aug. gingen mehrere Schiffe von Callao nach Fankreich ab; ich wählte eines, das deinen Namen trägt & mir um so angenehmer war. Den 24t August gingen wir von Callao unter Segel. Wir hatten den exilierten « President & Kriegsminister» als Passagiere bis nach Valparaiso . Die Reise von Call. nach Valp. dauert gewöhnlich 16–18 Tage, wir aber hatten so schlechten Wind & mehrmals sehr heftigen Sturm, daß wir erst in 34 Tagen nach uns. Abreise von Callao im best. Hafen ankamen. (Nachdem wir 2 Grad südlich von Valp. 3 Tage lang hatten beilegen müßen) (Den 2t 10br ) Wir gingen den 12t 8 br unter Segel & hatten eine sehr glückliche Reise bis wir das Kap Horn umschifft hatten; was den 17t Tag nach unsrer Abfahrt geschah, aber da fingen Stürme, Eisberge, Schnee & Kälte an, daß wir manchen sauren Tag & schwere Nacht erlebten. Die Stürme auf der Höhe von Montevideo , dem Ausfluß des Rio de la Plata , Pampero genannt, spielten uns ebenfalls schlimm mit & hielten uns in wochenlanger Lebensgefahr; doch kamen wir mit wenigen Avarien davon, doch geschah es, daß wir in einer Stunde 5 Segel & Raen zerrißen & durch die Wellen verloren. 49 Tage nach unsere Abreise von Valparaiso & 96 Tage nach unserer Abreise von Callao paßierten wir den Equator & können uns als außerordentlich begünstigt betrachten. Die Hitze, die wir unter den Tropen hatten war sehr stark aber doch verhältnißmäßig viel weniger als auf meiner ersten Reise & weniger als während meines Aufenthaltes in den Urwäldern.

Den 21t Dec. auf der Höhe der Azoren . – Sobald wir uns in der nördlichen Hemisphäre befanden fingen Windstille & Gegen wind an uns aufzuhalten, sodaß wir lange ausharren mußten um den nördlichen Wendekreis zu paßieren, doch ging es uns von da bis zu den Azoren auch nicht viel beßer & ich glaube bald, daß wir hier noch ziemlich lange herumlavieren müßen weil wir in der südlichen Hemisphäre begünstigt wurden. Doch einen Trost habe ich, nämlich den, den europäischen Ufern mich täglich mehr zu nähern & es jezt schon rechts, wenn auch in sehr großer Entfernung, von mir zu haben. Auch fängt die Seereise an mir zum Ueberdruße zu werden & der spleen von Tag zu Tag mehr ueberhand zu nehmen. Man wird körperlich und geistig niedergebeugt & ich glaube am Ende ein Gefängniß am Lande ist nicht viel unangenehmer als das freiwillige an Bord. Du begreifst auch leicht, daß das Eßen sehr monoton wird; ich lechze eigentlich wieder nach einem frischen Gemüße od. Salat; denn des Salzfleisches Zungen, Stokfische, Bohnen & Reises bin ich in der That etwas überdrüßig. Doch ich bemerke ich werde etwas epicuraeisch was sonst meine Art durchaus nicht ist. Doch die Umstände verzeihen & entschuldigen diese Schwachheit, derren ich mich nicht hätte zu schulden kommen laßen, wenn ich hinter einer Schüßel frischer artichocs sitzen würde, statt jezt in meinem kleinen Loche das Klimppern der zinnern Löffel zu höhren & den nicht – wohlthuenden Geruch einer ungesalzenen & ungeschmalzenen Bohnensuppe einzuathmen, die ein schmuziger Jungmatrose so eben vorbeiträgt. – Doch Geduld. Es wird beßer kommen; wenn auch langsam. Doch gestehe ich dir Aufrichtig: ich ziehe tausendmal vor, in den Urwäldern vor meiner eigengemachten Hütte zu sitzen und an einem gerösteten Affenschwanze zu kauen, als noch lange mit diesem ekligen Franzosenpake in einen engen Kasten eingesperrt zu sein. – 3 Uhr Nachmittags. Vor ein paar Stunden schrie der Matrose im Mastkorb «Land unter dem Wind» & wirklich befinden wir uns gegenwärtig 4 engl. Meilen vor den beiden hübschen Azorischen Inseln Corvu und Flores . Doch bin ich überzeugt sie würden mir nicht hübsch erscheinen, wenn ich nicht schon seit 74 Tagen den Anblikk eines festen Stükes Erde entbehrt hätte.

Den 1t Januar 1843. Auf der Höhe von Bordeaux in the Bay of Biscay . Vor Allem für dich, mein bester Freund & deine trefflichen Eltern, meinen herzlichsten Glükswunsch für's angetrettene Jahr & Alles was Liebe und Freundschaft dir sagen kann. Ich feire diesen festlichen Tag heute wie schon seit 7 Jahren alleine & freudenlos, einzig durch den Gedanken, an Mutter, Geschwister und Freunde aufgeheitert. – Nur der Trost & die Hoffnung in dieser Woche noch Europas Boden nach einer fünfjährigen Abwesenheit wieder zu betretten ermuntert mich etwas. Wir sind nur noch 80 leguas vom Lande entfernt aber haben leider nicht sehr günstigen Wind, doch hoffen wir nächsten Donnerstag in die Gironde einzulaufen und von da nach Bordeaux zu kommen; bis dahin also noch ein wenig Geduld! –

Bordeaux den 6t Januar 1843. Endlich bin ich nach 133 Tagen nach meiner Abreise von Callao glüklich in Hafen ein gelaufen & habe wieder europäischen Boden unter meinen Füßen. Eines meiner ersten Geschäfte ist daher dich zu grüßen und diesen Brief zu schließen. Ich werde wenige Tage hier bleiben schreibe mir sobald & ausführlich wie möglich nach Paris Hôtel du jardin des plantes rue Copeau No 4. Ich denke bis Ende dieses Monates in Paris zu bleiben. Wie sehr glüklich ich mich schätzen darf so schnell und glüklich hier angekommen zu sein, kannst du daraus abnehmen, daß 3 Schiffe welche 2 Monate vor mir von Valparaiso abgingen Schiffbruch od. doch sehr schwere avaries gelitten haben & 2 davon in Rio de Janeiro zur fernern Schifffahrt untauglich erklärt wurden. Von 2 andern Schiffen die 10 Tage vor uns nach Bordeaux abgingen hat man noch nichts erfahren. –

Empfehle mich bestens dem freundschaftlichen Andenken deiner Eltern & grüße mir bestens die HH. Heer, LinthEscher & übrige Naturforscher & Compagnie. Lebe wohl mein theurer Freund.

Ewig dein

Dr Tschudi