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Korrespondenz: Alfred Escher – Johann Jakob Blumer

AES B0251 | FA Tschudi

In: Jung/Fischer, Escher Briefe, Band 2, Nr. 54

Johann Jakob Blumer an Alfred Escher, Glarus, Sonntag / Montag, 8. / 9. August 1841

Schlagwörter: Krankheiten, Reisen und Ausflüge

Briefe

Glarus den 8./9. August 1841.

Mein theurer Escher!

Ich habe Dir in meinem letzten Briefe1 versprochen, Dir bald über meine kleine Reise Bericht zu erstatten, u. ich will dies nun auch sogleich nach meiner Rückkunft thun. Du kannst zwar auch von mehrern Deiner Zürcher Bekannten, die ich unterwegs angetroffen habe, Nachrichten von mir erhalten; doch wird es Dir immerhin intressanter seyn, das Nähere von mir selbst zu erfahren, um so mehr als ich Dir gewissermaßen einen Ersatz dafür schuldig bin, daß ich nicht gekommen bin Dir mündlich davon zu erzählen. – Nachdem mir Zwicki Montags gemeldet hatte, daß er mich nicht begleiten könne, so entschloß ich mich, da ich wirklich einen unwiderstehlichen Reisedrang in mir fühlte, allein zu gehen u. zog dann Dienstags früh, da sich das Wetter bedeutend aufzuhellen schien, getrosten Muthes dem Bragel zu. Bald umdüsterte sich zwar der Himmel wieder völlig, doch wurde ich später nur von unbedeutendem Regen erreicht, u. genoß so ziemlich ungestört die mannigfachen Reize u. Schönheiten dieses wirklich lieblichen Weges. Der Bragel selbst ist zwar nichts weniger als ein intressanter Berg, vielmehr eher etwas öde, langweilig u. ohne bedeutende Aussicht; um so schöner aber sind die beiden Thäler, die er begränzt, das anmuthige Klönthal (das zwar durch eine bequemere Seestraße, wie mir vorkömmt, wirklich etwas prosaischer geworden ist) mit dem fruchtbaren Gelände, das zur Alp Richisau hinaufführt, wo ich eine sehr wackre Sennenfamilie traf, u. das lachende Muottathal mit seiner romantischen Oeffnung, die durch enge Schluchten plötzlich an einen Punkt führt, wo man, um eine Ecke herumbiegend, die überraschendste Aussicht auf den stattlichen Flecken u. die weiten Auen von Schwyz genießt. Das Alleinreisen kam mir keineswegs langweilig vor; vielmehr gab es mir Zeit, allerlei stillen Betrachtungen u. Gedanken nachzuhängen, wozu ich mir | sonst nicht Muße zu lassen pflege u. wozu ich sonst auch nicht die gehörige Ungestörtheit fände. Zugleich empfand ich wieder vollständiger als je das süße Gefühl der höchsten Freiheit u. Selbstständigkeit, das den Fußreisenden immer begleitet, besonders wenn er alles Nöthige selbst mit sich trägt u. wenn er ein Philisterium2 hinter sich gelassen hat. Abends in Schwyz angelangt, amusirte ich mich aus Mangel an guter Gesellschaft damit, einem Luzerner Handlungsreisenden3, der – wozu kleine Geister so große Neigung haben – die in seinem Canton aufgekommnen Tendenzen4 gewaltig anpries, recht offen meine Meinung über diese «glorreiche Revolution» zu sagen, wobei mir selbst ein junger, renommistischer Schwyzer Magnat, Bezirkslandammann Schorno5, der sich wahrscheinlich in meinen Augen einen Anstrich von Liberalismus geben wollte, einigermaßen Recht gab. Ich sah diesen Herrn nachher in Altorf wieder, wo er sich als Baudirektor des neuen Jesuitenklosters aufthat, u. fragte ihn hier, in welchem Style die Kirche gebaut werden solle, worauf er mir antwortete, im allerneuesten, nämlich wie die Ludwigskirche in München!! – Mittwoch Morgens, wie ich erwachte, regnete es entsetzlich, so daß ich für diesen Tag an den Rigi nicht denken konnte; das ärgerte mich sehr wenig, da ich noch ein andres Ziel vor mir wußte, u. schon um ½ 7 Uhr bestieg ich mit einem Billet nach Zug den Postwagen. Von Schwyz über Zug auf den Rigi – welch' ein Unsinn in den Augen eines Philisters! So konnten dann auch meine Reisegefährten, denen ich diesen meinen Plan mittheilte, sich nicht genug darüber verwundern u. mochten mich im Stillen als einen Candidaten des Tollhauses bemitleiden. Ein ganz hübsches Mädchen vom Zürichsee, das mit im Wagen saß u. sich sehr gerne hätte poussiren lassen, konnte mich natürlich wenig rühren, denn zu lebhaft stand vor meiner Seele das Bild unsrer theuren Minna6, die ich nun nach so langer Zeit wieder einmal sehen sollte. Hatte ich mich schon am gestrigen Tage so frei gefühlt, wie dies bei einem Philister nur selten möglich ist, so kam ich mir nun erst wieder völlig als Student vor u. konnte die Erlösung aus der Beklemmniß des Postwagens nicht erwarten, um davon thatsächliche Beweise zu geben. So war ich denn auch schon im Falken, als die andern noch kaum zum Kutschenschlage heraus waren, u. mußte nicht wenig lachen, als ich einen pompösen Gasthof, den selbst der 4spännige Thorwaldsen (od. Dorfwaldsen, wie sie sagte) die Ehre seines Besuchs verstattet hatte u. unter der Thüre eine mich empfangende Kellnerinn erblickte. Ich eilte in den Saal hinauf u. fand dort Fräulein Rosalinde7 eben nicht rosig, d. h. im Négligé, bleich, kränklich, verdrießlich, mit Schreibereien beschäftigt. Sie gab zwar nachher vor u. es ist wohl möglich, daß sie mich im ersten Augen| blicke nicht erkannt habe; aber bald nach der ersten Begrüßung, da ich von den alten Tagen zu reden u. mich vertraulich an sie anzuschmiegen begann, hatte ich das Vergnügen zu bemerken, daß ihre Wangen sich wieder färbten u. die Wolken von ihrer Stirne schwanden, ja daß sie recht ausgelassen wurde. Sie machte dagegen auch mir den zarten Vorwurf, ich sey jetzt nicht mehr der moralische Blumer, sondern ein Springinsfeld u. gar rasch geworden. Noch hatte ich aber nicht Alles gesehen! In einem Winkel des Hauses saß ein verliebter Theologe8, damit beschäftigt, sich in Oel malen zu lassen (wahrscheinlich weil er gefunden, er müsse doch schön seyn, da er einen so tiefen Eindruck gemacht habe), nebenbei schon seit mehrern Tagen die Stelle eines Oberkellners u. in Abwesenheit des Hrn. Weiß9 auch gewissermaßen diejenige eines Hausvaters versehend – Du kennst ihn! Mit beiden Individuen zusammen verlebte ich dann einen recht fidelen Tag in allerlei Spiel u. Kurzweil, ungeachtet des schlechten Wetters u. des gänzlichen Mangels an aller äußern Zerstreuung fast ohne alle Langeweile. Minna – Rosine war besonders anziehend als Tante u. als Intriguantinn in einer kleinen Comödie, die Abends noch aufgeführt wurde u. Nachts um 1 Uhr zu allgemeiner Zufriedenheit endete, worüber Dir Kitt10 das Nähere erzählen mag. Ebenso gerne wird er Dir eine andre schöne Begebenheit mittheilen, welche man «die verhängnißvolle Stecknadel» (was, wie ich glaube, bereits der Name eines bekannten Romans ist) betiteln könnte. – Donnstags war in Zug das Fest des hl. Oswald, Schutzpatrons der Stadt. Wir wurden von der straußischen11 Minna verleitet, eine Prozession, die wirklich nicht erbaulich aussah, auszulachen u. gingen dann in die Kirche, wo wir gute Musik hörten. Bei unsrer Rückkehr in den Falken fanden wir Minna im schönsten Schmucke vor uns stehen, bereit zum Kirchengehen, wovon sie sich aber leicht abbringen ließ. Zugleich zog aber auch der Himmel ein schöneres Kleid an, welches mir noch besser als das ihrige gefiel, u. so begab ich mich denn nach herzlichem Abschiede, der mich vorzüglich deßhalb rührte, weil Minna dabei mir als anziehende Repräsentantinn einer hinter mir liegenden, schönen u. unvergeßlichen Zauberwelt vorkam, an den See hinunter, um den gewohnten Weg auf den Rigi zu pilgern. Der Zugersee, besonders wenn man ihn von Zug nach Immensee durchschifft, bietet gewiß die lieblichsten u. anmuthigsten Bilder dar, die man nur finden kann, u. Du weißst, wie freundlich auch der Weg von Immensee zur Seealp ist. Da ich für den Abend noch Regen befürchtete, so stieg ich bei der größten Mittagshitze den Berg hinan, u. so mußte mir Alles bis auf den starken Schweiß unsre letztjährige Pfingstexkursion, die ich nun allein wiederholte, in's Gedächtniß rufen. Da wurde mir nun zuerst mein Alleinreisen beschwerlich, u. ich wurde bei sonst noch aufgeregtem Ge| müthe so wehmüthig gestimmt, daß ich hätte weinen mögen. Wahrscheinlich dieses Ueberwiegen der Empfindung brachte es mit sich, daß ich mich bei dem Nebel, der beständig den Berg umzog, verirrte, so daß es aller Anstrengung des Verstandes bedurfte, um den rechten Weg wieder zu finden, was mich dann auch von jener unpassend angebrachten Sentimentalität völlig heilte. Oben angelangt, hatte ich das Vergnügen zuzusehen, wie die Wolken immer mehr wichen u. der schönste Abend sich vorbereitete; ich genoß dabei ungestörter, als wenn ich Begleiter gehabt hätte, die Freude das Gewimmel der schaarenweise herbeiströmenden Reisenden aus allen Gegenden u. von allen Ständen etwas näher zu beobachten u. dabei mit einigen Deutschen intressante Bekanntschaften zu machen. Beim Sonnenuntergange war die großartige Aussicht auf die Gebirge – zum ersten Male wieder seit Pfingsten – ganz rein u. die Beleuchtung wundervoll, u. in diesem schönen Momente mußte es mich um so m ehr freuen, mitten unter so viel unbekannten Gesichtern – den vorbeistolzirenden Hürlimann12 u. sein Töchterlein13 ausgenommen, die mich natürlich wenig rühren konnten – auf einmal ein bekanntes zu entdecken. Es war dies unser brave Fierz14, der im Klösterli eine Kur braucht u. mich nachher mit Büeler15, der sich ebenfalls dort aufhält, bekannt machte; wir schwatzten dann noch eine Zeit lang vertraulich in der Dämmerung, während schon alle andern vor der kühlen Abendluft entwichen waren, mußten uns aber für den Abend trennen, da er die Nacht über auf dem Kulm bleiben wollte, ich hingegen im Staffel logierte. – Freitag Morgens konnten wir dann das großartige Schauspiel des gestrigen Abends nochmals in einer neuen Auflage genießen, die zugleich eine verbesserte war, da man nun auch wenigstens noch einzelne Theile der damals ganz verhüllten Ebne sehen konnte u. da die Beleuchtung des Sonnenaufgangs wenigstens nach meinem Geschmacke doch immer die lieblichste, zarteste ist. Fierz begleitete mich dann noch auf die Rigi-Scheidegg, wo wir ebenfalls auf verschiednen Punkten sehr reizende Aussichten hatten, besonders aber die Glarner- u. Urnerberge bedeutend besser als auf dem Kulm sahen; ich bemerkte aber meinem Begleiter sogleich, dieser Punkt habe den großen Fehler, daß man von Zug fast gar nichts sehe. Dies war nun freilich ein scherzhafter Anachronismus; denn so sehr ich dies vor einem Jahre von ganzem Herzen hätte sagen können, so wenig konnte es mir doch jetzt recht Ernst seyn, da ich den Glärnisch so herrlich vor mir erblickte, dessen Rücken mir wohl noch mehr als ein Zug verdeckte. In dem sehr wenig besuchten Wirthshause, wo, wie in Zug ein «Pfarrer», der Badarzt Kellner ist, schied ich von Fierz u. stieg dann einen strengen, aber schönen Weg nach dem freundlichen Gersau hinunter, wo es mir im Wirthshause außerordentlich | wohnlich vorkam, so daß ich mich hier wieder, um zu bleiben, in größrer Gesellschaft gewünscht hätte. Ich fuhr dann von da mit einem äußerst liberalen Schiffer, der wirklich nicht ohne Ursache über die Zwingherrschaft der Gewaltigen u. über die Schlechtigkeit u. Feilheit der Advokaten im Ct. Schwyz, welche er selbst erfahren, zu schimpfen schien, obschon er dabei auf sehr lächerliche Weise mit fremden Wörtern um sich schlug. Einen schönen Beleg zu seinen Worten bildete das Gejauchze des verblendeten Volks, das bei unsrer Ankunft in Brunnen mit großem Jubel dort Holz ausschiffte, das zum Jesuitenbau bestimmt war. Von Brunnen nach Flüelen fuhr ich mit dem Dampfboote u. in Altorf kneipte ich Abends mit einigen dortigen Magnaten. Die meisten derselben, obschon die ersten Staatsbeamteten, kamen mir freilich sehr philisterhaft u. in ihren Ansichten beschränkt vor; dagegen gefiel mir ein Hauptmann Müller16 aus Neapel, ein schöner, biedrer Offizier, von ganzer Seele Militär, in's Politische sich nicht mischend, in seinem Fache gewiß entschieden tüchtig. Solche Leute, deren es auch bei uns u. ohne Zweifel fast in allen Cantonen giebt, zeigen, was die Schweiz für ein Heer haben könnte, wenn sie es beständig üben würde, wie andre Staaten. Nicht blos die höhere Strategik, sondern das ganze Militärwesen ist heutzutage ein Wissen u. eine Kunst, der man sich, um darin etwas zu wirken, wie jeder andern, ganz hingeben muß; unsre höhern Offizire, die aus Schreibstuben, Fabriken, Gewürzbuden u. s. w. hervorgehen, werden nach meiner Ansicht nie etwas Bedeutendes leisten. – Dies sind Reflektionen, die ich Samstag Morgens auf dem ziemlich langweiligen Wege von Altorf nach Unterschächen machte. Von da nahm ich einen Führer mit, u. genoß dann beim herrlichsten Wetter u. mit größter Gemächlichkeit den sehr intressanten Bergpfad, welcher über den Klausen führt. Die Eröffnung desselben bildet der großartige Stäubibach, der alle Wasserfälle unsres Cantons übertrifft, demjenigen im Maderanerthal aber immer noch nachsteht, u. von allen Seiten, wenn man die steile Balmwand hinaufsteigt, hört man das Rauschen u. Toben hinunterstürzender Felsbäche. Rechts hat man immer die unermeßlichen Schneefelder der Clariden, links senkrechte, hohe Felswände. Ein liebliches Gelände bildet der Urnerboden, eine in diesem Umfange gewiß sonst nirgends vorkommende, völlig ebne Bergterrasse. Zu bedauern ist es nur, daß dieser fruchtbare Boden von den trägen Urnern nicht besser benutzt wird. Ich traf Abends 6 Uhr im Stachelbergerbade ein u. blieb ich dort, da ich Streif17 u. Theod. Aepli18 antraf. Letztrer erzählte uns von der naturforschenden Gesellschaft in Zürich, erstrer von seinen exotischen Badkuren. Sonntag Morgens langte ich wieder zu Hause an. – Wie es mir hierwieder gefällt u. was ich hier treibe, will ich in einem spätern Briefe berichten, u. wünsche sehr, Dich durch diese kleine Reisebeschreibung nicht gelangweilt zu haben. Für Dich kann ich nichts sehnlicher hoffen, als daß Du von Deiner Krankheit wieder ganz geheilt seyest u. Deine Studien wieder ungestört fortsetzen könnest.19 Daß ich nicht nach Zürich gekommen bin, wirst Du mir hoffentlich nicht verübeln; mein Besuch hätte Dich wahrscheinlich in einem Augenblicke, wo Du noch nicht ganz genesen, Dein Papa krank war, wo ich also jedenfalls in Eurem Hause nicht hätte wohnen können, selbst nicht ganz gefreut, u. überdies wirst Du auch leicht einsehen, daß es nicht zu meinem | Reiseplane gepaßt hätte, zumal ich lieber später einmal in dieser Richtung reisen will. – Schreibe mir doch recht bald wieder, damit ich über Deine völlige Genesung beruhigt werde. Wie es Deinem Hrn. Vater geht, weiß ich auch gar nicht. In jedem Falle wünsche [...?] wie Dir nochmals von Herzen völlige Besserung.

Herzlich grüßt Dich Dein

J J Blumer.

Kommentareinträge

1 Vgl. Johann Jakob Blumer an Alfred Escher, 2. August 1841.

2Philister (studentisch): jemand, der kein Student ist; Bürger, Spiessbürger, Hauswirt.

3Person nicht ermittelt.

4Die Politik im Kanton Luzern wurde zu Beginn der 1840er Jahre von einer Verbindung von katholisch-konservativen und demokratischen Kräften bestimmt. So betonte die am 1. Mai 1841 angenommene neue Luzerner Verfassung die Bedeutung des Katholizismus und führte direktdemokratische Elemente ein. Die neue Regierung verfolgte einen antiliberalen Kurs und schloss sich auf Bundesebene an die konservativen Urkantone an. Vgl. Bossard-Borner, Spannungsfeld, S. 202–268; His, Verfassungsgeschichte, S. 91–104.

5 Karl von Schorno (1813–1874), Erziehungsratspräsident (SZ); ehemaliger Bezirkslandammann in Schwyz (1838–1840).

6 Minna Weingartner (Lebensdaten nicht ermittelt), Serviertochter in Zug; Escher, Blumer und ihre Freunde hatten zu Studienzeiten oft Ausflüge nach Zug unternommen. Vgl. Jung, Aufbruch, S. 245; Johann Jakob Blumer an Alfred Escher, 29. Juni 1841 Heinrich Lukas Zwicky an Alfred Escher, 9. / 11. März 1843.

7Person nicht ermittelt.

8Gemeint ist Heinrich Kitt; siehe unten.

9Person nicht ermittelt.

10 Heinrich Kitt (1819–1903), von Zürich, Theologiestudent. – Mitglied der Sektion Zürich des Zofingervereins (1836–1842, Präsident 1841/42), Pfarrer in Bergamo (1847–1903). Vgl. Beringer, Zofingerverein II, S. 543; Blass, Kitt, S. 48–49.

11Anspielung auf den liberalen Theologen David Friedrich Strauss (1808–1874). Die Hochschulmotion von Regierungsrat Bürgi: Alfred Eschers erstes öffentliches Hervortreten (1839), Absatz 3.

12Vermutlich Johann Jakob Hürlimann-Landis (1796–1853), Grossrat (ZH).

13Vermutlich Rosine Hürlimann (Lebensdaten nicht ermittelt), Tochter der Anna Barbara und des Johann Jakob Hürlimann-Landis; ab 1842 Ehefrau Alexander Schweizers.

14Vermutlich Johann Heinrich Fierz (1820–1886), von Küsnacht, Medizinstudent. – Mitglied der Sektion Zürich des Zofingervereins (1840–1843), Arzt in Riesbach. Vgl. Verzeichnis Zof.-Ver. Sekt. ZH, S. 17; Matrikel UZH online, Fierz Johann Heinrich.

15Person nicht ermittelt.

16Person nicht ermittelt.

17 Christoph Streiff (1815–1879), von Glarus, Arzt.

18 Alexis Theodor Aepli (1814–1896), von St. Gallen, Arzt; Bruder von Arnold Otto Aepli.

19Wegen Eschers Krankheit konnte eine von ihm und Blumer geplante Reise ins Tessin nicht stattfinden. Vgl. Johann Jakob Blumer an Alfred Escher, 22. Juli 1841 Johann Jakob Blumer an Alfred Escher, 29. Juni 1841.