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Korrespondenz: Alfred Escher – Johann Jakob Blumer

AES B0248 | FA Tschudi

Johann Jakob Blumer an Alfred Escher, Glarus, Mittwoch, 7. Juli 1841

Schlagwörter: Reisen und Ausflüge

Briefe

Glarus, 7. Juli 1841.

Mein theurer Escher!

Deinem Wunsche entsprechend, beantworte ich deinen Brief in kurzem dahin, daß ich mit deinem Vorschlage, einen Träger für unsre beabsichtigte Fußreise mitzunehmen, ganz einverstanden bin, da dies jedenfalls zur Bequemlichkeit sehr viel beiträgt u. auch nach deinen Mittheilungen die Besoldung eines Trägers für zwei zusammen nicht so sehr theuer seyn wird. Vorzüglichen Werth lege aber auch ich darauf, daß wir einen Eurer Matter Führer bekommen, theils weil sie «vertraute Landleute» u. erprobte Männer sind, theils weil sie den Panixer u., wie du schreibst, auch den Paß über den Walserberg schon kennen u. also Lokalführer überflüssig machen würden. Ich willige daher sehr gerne ein, daß du einen von ihnen so bald als möglich bestellest; wir würden ihnen dann noch von hier aus den Tag unsrer Abreise, wo sie sich hier einzufinden hätten, melden lassen. Natürlich wirst du mir dann später noch die Zeit deiner Ankunft in hier gefälligst mittheilen; über die Zeit deines Bleibens wollen wir uns dann schon noch verständigen, – jedenfalls bist du nun, da deine Ferien 3 Wochen dauern, mit der Zeit nicht so gar gedrängt. Indessen grüßt dich herzlich

dein

J J Blumer.

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