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Korrespondenz: Alfred Escher – Johann Jakob Blumer

AES B0231 | FA Tschudi

Johann Jakob Blumer an Alfred Escher, Glarus, Montag, 28. Dezember 1840

Schlagwörter: Feiern und Anlässe

Briefe

Glarus den 28. Dec. 40.

Mein theurer Escher!

Ich zeige dir hiemit in Kurzem an, daß ich auf deinen Vorschlag, unsre Zusammenkunft auf nächsten Sonntag den 3. Jan. zu verlegen, nun um so eher eingehen kann, als es mir gelungen ist, die auf diesen Tag angesetzte Gesellschaft auf einen andern Tag zu verlegen. Ich hätte übrigens jedenfalls dieselbe aufgeopfert, da du auf keinen meiner Anträge eingehen konntest. – Daß ich Zwicki in meinem Briefe nicht erwähnte, geschah allerdings zufällig, doch aus dem natürlichen Grunde, weil ich ihn nicht näher kenne, daher mir an ihm weniger gelegen seyn kann. Wenn er aber so ist, wie du ihn schilderst, so wird mir seine Begleitung u. seine Theilnahme an unserm Stelldichein immerhin angenehm seyn, u. ich werde ihm daher, wenn er mich nicht bald besucht, den Tag meiner Abreise schriftlich anzeigen. – Ich brauche dir kaum noch mitzutheilen, daß Crist. Tschudi erklärt hat nicht mitzukommen. Streif kann natürlich heute noch keine bestimmte Zusage ertheilen. Mach' doch ja, daß die Stäfner, besonders Brändli, sich einfinden. Also auf baldiges Wiedersehen!

Herzlich grüßt dich
dein

J J Blumer.

Du wirst Sonntags jedenfalls im Freihof einige Stunden auf uns warten müssen u. kannst dich dann unterdessen mit der Volksstimmung des St. Gallischen Seebezirkes vertraut machen!