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Korrespondenz: Alfred Escher – Johann Jakob Blumer

AES B0228 | FA Tschudi

Johann Jakob Blumer an Alfred Escher, Glarus, Samstag, 31. Oktober 1840

Schlagwörter: Freundschaften

Briefe

Glarus 31. Oct. 1840.

Mein lieber Escher!

Da ich in meinem letzten Briefe vergessen habe dich zu ersuchen mir dein Portrait bald zu schicken, so bin ich so frei dies jetzt durch meinen Vetter zu thun, der morgen wieder nach der Residenz (κατ εξοχην ) abgeht. Zugleich möchte ich dich bitten mir auch die andern Portraits unsrer Freunde, welche seit meiner Abreise herausgekommen seyn mögen (von Honegger, Gonzenbach, Aepli, Gysel) zu schicken, u. vielleicht könntest du mir mit diesem Anlaße auch meinen Aufsatz über Kirche u. Staat übermachen, der dir wahrscheinlich von Fries zugestellt worden ist. Mit meinem Olivier, den du, wie ich glaube, auch noch hast, kannst du es machen, wie du willst, d. h. du kannst mir ihn entweder schicken oder ihn auch behalten, bis ich selbst einmal nach Zürich kommen u. ihn dann mitnehmen werde. Sollten dir oder andern meiner Freunde einige meiner s. v. Hürlimann-Hirtischen Portraits gefällig seyn, so stehen sie | zu Eurer Disposition. Grüße mir herzlich Brändli Fries (von dem ich leider nicht einmal habe Abschied nehmen können) Jak. Escher u. alle andern, die mir nachfragen mögen. Mit der Abbitte für verursachte Bemühung grüßt dich herzlich

dein

J. J. Blumer

Empfehle mich auch deinen Eltern u. schreibe mir bald!