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Korrespondenz: Alfred Escher – Johann Jakob Horner

AES B0115 | ZBZ Ms M 12.9

In: Jung/Fischer, Escher Briefe, Band 2, Nr. 7 | Jung, Aufbruch, S. 67

Alfred Escher an Johann Jakob Horner, s.l., Mittwoch, 11. Dezember 1833

Schlagwörter: Familiäres und Persönliches, Feiern und Anlässe, Haus und Garten (Bewirtschaftung), Krankheiten, Privatunterricht, Reisen und Ausflüge

Briefe

Mein lieber Herr Horner!

Da Sie gestern nicht zu mir gekommen sind und da ich überhaupt meines Hustens und meiner Heiserkeit wegen weniger Stunden als gewöhnlich nehmen kann und folglich mehr freye Zeit habe, wünschte ich sehr einen Theil von dieser der Mathematik zu wiedmen; ich weiß nicht recht, wie ich die Dreyecke nach jener Formel berechnen soll und bitte Sie daher mir dieses so bald als möglich schriftlich zu zeigen. Gestern wollte ich es versuchen, konnte es aber nicht machen. –

Ob ich am Freytage zu Ihnen kommen kann, weiß ich noch nicht, in dieser Ungewißheit wäre es mir also um so wünschbarer, etwas in der Geometrie treiben zu können. – Wenn Sie mir etwa noch einiges Anderes angeben könnten, um mich zu üben, so wäre es mir sehr erwünscht. |

In der angenehmen Hoffnung Sie, mein lieber Herr Horner!, bald wieder sehen zu können, bin ich Ihr treuer Schüler

Alfred Escher

XII.II.33.

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