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Korrespondenz: Alfred Escher – Heinrich Schweizer

AES B0107 | ZBZ FA Escher vG 207.104

Alfred Escher an Heinrich Schweizer, Belvoir (Enge, Zürich), Freitag, 20. April 1832

Schlagwörter: Berufsleben

Briefe

Belvoir.
Freytag Abend 9 Uhr.

Lieber Herr Schweizer!

Wir haben heute die für Sie bestimmte Schachtel zur gewohnten Zeit zu Hrn. Steinfels geschickt. Als sie aber dorthin kam, war der Bothe schon fort! Es seyen nähmlich heute alle Postschiffe, weil wegen des Charfreytags kein Markt war, schon um 3 Uhr weggefahren, so auch das mit [Kunz?]. Es hätte uns aber berichten sollen, daß es 3 Stunden früher, als gewöhnlich abfahre. – Wir fürchteten nun, es möchte Sie beunruhigen bey Ihren sonstigen großen Geschäften, auch gar keine Nachrichten von Belvoir zu erhalten. Wir beauftragten also Meister Petern damit, Ihnen dieselbe zu überschicken u. denselben der sie Ihnen überbringt, zu belohnen. Wir bitten Sie also, dem Überbringer der Schachtel nichts mehr zu geben und grüßen Sie recht herzlich.

Ihr treu ergebener

Alfred Escher.

IV. 20. XXXII

Kontexte

  • Kunz
  • Peter
  • Steinfels