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Korrespondenz: Alfred Escher – Gerold Meyer von Knonau

AES B0089 | CH-BAR#J1.67#1000/1363#352*

Gerold Meyer von Knonau an Alfred Escher, s.l., Montag, 16. Juli [ 1855 ]

Schlagwörter: Gymnasien, Kommissionen (kantonale), Kuraufenthalte, Regierungsrat ZH

Briefe

Hochgeachter Herr Regierungspräsident!

Wie Sie wissen sind die HHerren Sulzer, Rüegg & Sidler abwesend, sodaß mir es obliegt, die wenigen Geschäfte, die gegenwärtig bei der Aufsichtsbehörde des Gymnasiums eingehen, zu besorgen. Ein solches ist der beiliegende Bericht, welchen ich Ihnen als Director des Erziehungswesen zustelle. Wie frühe mußten wir doch den rastlos thätigen, liebenswürdigen Honegger verlieren!

Von ganzem Herzen wünsche ich Ihnen eine gute Kur, und bitte Sie, sich eine rechte Erholung zu gönnen. Würden Sie im Belvoir sein, so hätte ich Ihnen den Bericht selbst gebracht, um Sie wieder einmal sprechen zu können. Vor wenigen Wochen bekam ich einen Brief von Herrn Doctor Blumer, den ich damals hoffte in Kurzem als Bundesrath begrüßen | zu dürfen.

Genehmigen Sie, Hochgeachter Herr Regierungspräsident! Die Versicherung ausgezeichneter Hochachtung.

Von Ihrem ergebensten

Meyer von Knonau

16 Juli1

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1Datierung gemäss Briefkontext.