Navigation

Korrespondenz: Alfred Escher – Friedrich Gustav Ehrhardt

AES B0012 | CH-BAR#J1.67#1000/1363#183*

Friedrich Gustav Ehrhardt an Alfred Escher, s.l., [ 1850 ]

Schlagwörter: Liberale Presse, Personelle Angelegenheiten, Universität Zürich

Briefe

F: G: Ehrhardt
Cantonsfürsprech
ZÜRICH

Mein lieber Escher!

Den beiliegenden Brief an meinen Vater wegen Prof. Fricke halte ich nach der ganzen Persönlichkeit des Briefstellers für vollkommen glaubwürdig. Meine Aufträge wegen Fr. sind somit nach besten Kräften erschöpft.

Mein Schwager schreibt mir wegen Gneist ebenf., daß derselbe B. nicht verlassen u: wegen Budde, daß derselbe auf meine speciellen Anfragen hin nicht als geeignet erscheine; jedoch führt er keine weitern Gründe an, was wohl daher kommen mag, daß ich ihn bat, hauptsächl wegen [Gn.?] sich zu erkundigen.

Gestern Nachts, denn ich bin 3 Tage nicht eine Stunde in Z gewesen habe ich einen Artikel für die N.Z.Z. gemacht. Du mußt den guten Willen für die That nehmen; denn ich habe seit Sonntag nur die N.Z.Z. u. Eidgen. lesen können; bin somit mit dem Stand der Presse gar nicht vertraut. Kommende Woche würde ich eher Zeit finden u. vielleicht fortfahren. Der Artikel ist übrigens meine individuellste Auffassung, mißfällt Dir vielleicht sogar hin u. wieder, da Du mehr u. Andres erwartet hast u. wird am Ende von H. nicht aufgenommen. Vor Samstag kann der Artikel nicht kommen.

In einer ½ Stunde gehe ich ins Belvoir, deshalb breche ich auch heute schon ab u. bin wie immer Dein

E.

Donnstag ½ 2 Uhr1

Kommentareinträge

1Datierung gemäss Briefkontext.

Kontexte

  • [ 1850 ]