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Korrespondenz: Alfred Escher – Gottfried Böppli

AES B0007 | CH-BAR#J1.67#1000/1363#126*

Gottfried Böppli an Alfred Escher, s.l., s.d.

Schlagwörter: Wahlen

Briefe

Hochgeachteter Herr!

Die Wahlversammlung findet morgen, wie ich soeben von einem Ortsvorsteher von Weiningen zu erfahren Gelegenheit hatte, nicht in Weiningen, sondern in Höngg Statt.

Ich wollte nicht unterlassen, meine heutige Aussage zu berichtigen. Mir ist Höngg viel lieber; ich kenne die Leute gut & bin überzeugt, daß man aus verschiedenen Gründen auf mich hören wird, während in Weiningen dieß der Fall nicht so sein dürfte, zumal die teologische Facultät dort ihren Einfluß für Herrn Sulzer auszuüben nicht unterläßt. Nichts desto weniger werde ich diesen Mittag nach Weiningen gehen, auch die Angesehenern von Höngg besuchen & den geeigneten Samstagabend im Sinne unserer Besprechung verwenden.

Indem ich Sie versichere; daß ich keine Mühe scheuen werde, um für Herrn Hüni zu werben, versichere ich Sie meiner vollkommensten Hochachtung & Ergebenheit

Gottfried Böppli
Ldschrbr.

Kontexte

  • s.d.
  • Hüni
  • Sulzer